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Vorbei an Militärjeeps und durch den Schnee: Wellenreiten in Südkorea

Shannon Astons Fotos der Surfkultur sind spektakulärer Surf-Porn.
Von Liza Marie Niesmak
    • surfodyssey shannonaston p132 133
      Foto: Shannon Aston/aus Surf Odyssey, Copyright Gestalten 2016

    Surfer im Schnee nahe der demilitarisierten Zone in Südkorea.

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      Foto: Shannon Aston/aus Surf Odyssey, Copyright Gestalten 2016

    Südkoreanische Normalität: Auf seinem Weg zum Strand passiert dieser junge Surfer die Panzer des Heers der Republik Korea. 

    • surfodyssey shannonaston p135 01
      Foto: Shannon Aston/aus Surf Odyssey, Copyright Gestalten 2016

    Surfen in Südkorea. Wo es Wind und Meer gibt, muss es auch Wellen geben. 

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      Foto: Shannon Aston/aus Surf Odyssey, Copyright Gestalten 2016
    Der beliebte 38th Parallel Beach, drei Stunden von Seoul entfernt, ist gleichzeitig eine Militärbasis.

Der beste Surfer, sagt man, ist der faulste Surfer. Denn wer gegen Wellen anpaddelt, anstatt abzuwarten, dem geht schnell die Pumpe – und der verliert im schlimmsten Fall die Lust. Schwierig wird es mit dem Faulsein allerdings, wenn bereits der Weg zum Wasser eine Herausforderung bedeutet. Wie in den Wintermonaten in Südkorea. Dort kämpfen sich junge surfwillige Koreaner in Ganzkörper-Neoprenanzügen durch kniehohen Schnee, um im eiskalten Wasser des japanischen Meeres zu trainieren. 

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      Foto: Surf Odyssey, Copyright Gestalten 2016
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      Foto: James Bowden/ aus Surf Odyssey, Copyright Gestalten 2016
    Surfer beim Camping in Tasmanien.
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      Foto: Mat Arney + Otter Surfboards/ aus Surf Odyssey, Copyright Gestalten 2016

    James Otter stellt Surfbretter aus Holz her, das aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt. 

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      Foto: Andre Silva/ aus Surf Odyssey, Copyright Gestalten 2016
    Auch in Norwegen gibt es Surfspots, es empfiehlt sich aber ein langer Wetsuit.
    • surfodyssey jeffdivine p47
      Foto: Jeff Divine/ aus Surf Odyssey, Copyright Gestalten 2016

    Dieses Foto von Surfer Steve Massfeller in seinem Truck entstand in den 1960er-Jahren.

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      Foto: Surfers Against Sewage/ aus Surf Odyssey, Copyright Gestalten 2016
    Dafür, dass sich auch unter Surfern ein größeres Umweltbewusstsein entwickelt, will die Kampagne "Surfers agains Sewage" sorgen.

Der neuseeländische Fotograf Shannon Aston, der von 2007 bis 2013 als Dozent an einer Universität in Seoul lehrte, hat sie, Winter wie Sommer, mit der Kamera begleitet. Seine Bilder zeigen die wachsenden Surfszene am 38th Parallel Beach, südlich der demilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea. Aston bezeichnet die Koreaner, die dorthin zum Surfen kommen, als Jet-Setter, die reicher sind als die durchschnittlichen Kiwis oder amerikanischen Surfer. "Die Surfschulen, Shops und Hotels machen im Sommer ein ganz gutes Geschäft mit den Gästen aus Seoul", sagt er. 

 

Ein Teil von Astons Fotostrecke wurde nun in dem Bildband "Surf Odyssey - The Culture of Wave Riding" (Gestalten) veröffentlicht.  "Surf Odyssey" hält als Coffeetable-Buch über die weltweite Surfkultur das, was es verspricht: Surf-Porn! Bilder von langhaarigen Surfer-Dudes mit ihren Bussen also, mit Pick-up-Trucks, Vespas und natürlich auf ihren Surfboards. Darüber hinaus findet man das Porträt eines Engländers, der Surfbretter aus Holz schnitzt sowie Bilder einer Nachhaltigkeitskampagne gegen die Verschmutzung der Meere.

Mehr zum Thema Surfen findest Du hier: 

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