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Kommissar Copyright im Einsatz

Tatortautoren schreiben an einem schweren Urheberrechtsfall und schaffen damit eine große Debatte, deren Lösung sich vielleicht im Archiv findet
dirk-vongehlen

Wer sonntags gegen kurz nach acht nach Einträgen zum Hashtag . Im Netz sammeln sich nun auf beiden Seiten Menschen, die den jeweiligen anderen unsachliche Argumentation oder Ahnungslosigkeit vorwerfen. Der Sache, also einer inhaltlichen Debatte über die Frage nach einem modernen Urheberrecht, hilft dies ganz und gar nicht. Auch dann nicht, wenn man die Autoren-Provokation [link=http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/pop-platten/sven-regener-urheberrecht100.html" target="_blank">vergangenen Woche von Sven Regener) verfestigen eher die Fronten als dass sie einer Lösung dienlich sind. Und so fühlt man sich als Hashtag-Leser tatsächlich an einen

erinnert, in dem die Kommissare so lange im Dunkeln tappen bis irgendeiner einen für die Zuschauer unerklärlichen Geistesblitz hat und der Fall sich löst. In der Urheberrechts-Debatte könnte dieser Geistesblitz der Gang in das ebenfalls Tatort-typische Archiv sein. Dort könnte man nachschauen, wie die Gesellschaft urheberrechtliche Fälle in der Vergangenheit gelöst hat - als das Radio oder die Musikkassette die Kreativbranche ebenfalls schon vor grundlegende Herausforderungen stellte. Sie fand Lösungen, die gerade den Tatort-Autoren, die ja über Rundfunkgebühren finanziert werden, nicht fremd sein dürften: pauschale Abgabemodelle wie die Kulturflatrate.

Nachtrag: Im Laufe der Debatte sorgte übrigens der

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