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Mein neuer Freund, soll mein alter Freund werden

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Foto: arkon.com Gute Idee: Die eigene Toilette beleuchten. Hilft im Dunkeln. Schlechte Idee: Christian Ulmen verschieben. Am vergangenen Montag war der Moderator und Schauspieler erstmals in der neuen Serie „Mein neuer Freund“ zu sehen. Am Donnerstag bereits entschied Pro7, das Format wieder zu kippen bzw. zu verlegen. 1,20 Millionen Zuschauer wollten am Montag sehen, wie Christian Ulmen als peinlicher Freund eine junge Dame vor deren Bekannten von einer Peinlichkeit in die nächste stürzte. Nachdem die Kandidatin ein Wochenende mit dem nervenden Knut (grandios gespielt von Ulmen) verbracht hatte und dabei mit versteckter Kamera beobachtet wurde, wurde sie mit einer Siegprämie von 10.000 Euro belohnt. Die Sendung erreichte damit ein Marktanteil von 6,8 Prozent bei den 14 bis 49jährigen Zuschauern. Das ist für Pro7 zu wenig. Der Sender mag die Serie nicht mehr, will sie wohl verschieben. Das Format wird allerdings wohl nicht gänzlich gestrichen. Immerhin sind bereits alle acht Folgen der ersten Staffel abgedreht, bezahlt und sendefähig. Ende vergangener Woche sagte Christian Ulmen in einem lesenswerten Artikel in der Süddeutschen Zeitung: „Es wäre verschenkt, wenn man das Format dem deutschen Publikum vorenthalten würde.“ Recht hat er!

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