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Bitte folgen: Den Künstlerinnen mit den tausend Pos

Emilie Mercier und Frederique Marseille wollen jede Frau darin bestärken, sich in ihrem Körper wohlzufühlen.

So heißt der Account:

instagram.com/1001fesses_project/

 

Denen solltest du folgen, wenn ...

 

... du selbst unzufrieden mit deinem Körper bist, andere mit Bodyshaming fertigmachst oder einfach auf Hintern stehst. Denn davon gibt es sehr viele in diesem Instagram-Account. Und zwar, weil für viele besonders der Allerwerteste ein heikles Thema ist. Das wollten Emilie Mercier und Frederique Marseille ändern und durch ihre Bilder jede Frau darin bestärken, sich in ihrem Körper wohlzufühlen.

Dahinter steckt ...

 

... das kanadische Künstlerduo Emilie Mercier und Frederique Marseille. Die beiden sind seit zwölf Jahren beste Freundinnen und kennen sich von klein auf. Mittlerweile ist Emilie Fotografin und Frederique Art Director. Zu beobachten, wie sich ihre Körper pubertätsbedingt in Richtung Erwachsene veränderten, brachte sie auf die Idee: „Warum sammeln wir nicht einfach Bilder von unterschiedlichen Hintern?“ Seit November 2014 machen sie mit ihrem Projekt „1001 Fesses“ genau das: „Wir versuchen, ein visuelles Gedicht zu kreieren, indem wir Fotos von unterschiedlichsten Frauen machen... und von Hintern!“, schreiben sie. Und das machen die beiden mit über 600 freiwilligen Models und 17.300 Followern auf Instagram offensichtlich erfolgreich.

 

Im Dezember 2015 starteten Emilie und Frederique eine Crowdfunding-Kampagne, um mit dem Projekt auch über die Grenzen Montreals hinaus international auf Hinternsuche zu gehen. Ein paar Tage später löschte Facebook allerdings die dazugehörige Fanseite mit 6.500 Followern. Der Grund:„pornografischer Inhalt“. Noch ein Grund mehr für die beiden Künstlerinnen, gegen die Zensur des weiblichen Körpers aufzustehen. Seither arbeiten sie aber vor allem daran, jeden einzelnen Facebook-Fan – und viele mehr – noch einmal für sich zu gewinnen.

 

Zu sehen ist da ...

 

... eine bunte Sammlung von Frauen und ihren Pos, die Body-Positivity feiern. Und das übrigens aus vollster Eigeninitiative: Emilie und Frederique suchen sich ihre Models nicht selbst aus. Über Facebook posten sie lediglich Datum und Ort ihrer Shootings. Wer sich schnell genug meldet, kann mitmachen. Auch wie sie sich in Szene setzen, können die Teilnehmerinnen selbst bestimmen. Männer-Pos nehmen die Künstlerinnen trotz Nachfragen von Fans übrigens nicht in ihr Projekt auf, weil es ihnen ja explizit um den weiblichen Körper geht. In einer eigenen Rubrik auf ihrer Homepage sind aber doch Hintern aller Geschlechter versammelt. Und eines haben die Models immer gemein: Sie bleiben anonym. Geht es doch trotz großer Intimität ausschließlich um ihre Rückseite.

 

klim

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