Süddeutsche Zeitung

Unsere Kernprodukte

Im Fokus

Partnerangebote

Möchten Sie in unseren Produkten und Services Anzeigen inserieren oder verwalten?

Anzeige inserieren

Möchten Sie unsere Texte nach­drucken, ver­vielfältigen oder öffent­lich zugänglich machen?

Nutzungsrechte erwerben

Meine Straße: Ridlerstraße

Teile diesen Beitrag mit Anderen:

Bis vor Kurzem war mir diese Gegend noch total fremd, denn ich habe jahrelang in Neuhausen gewohnt. Einerseits herrscht hier oben im hinteren Westend eine ziemlich kalte, industrielle Stimmung – überall große Bürohäuser, alte Hotels, große Parkplätze, die TÜV-Süd-Zentrale. Und andererseits ist man in ein paar wenigen Schritten in einem ganz anderen Westend mit dem Café Marais und den vielen kleinen Modeläden.

Default Bild

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert


Genau dieser Kontrast ist es auch, der die Gegend so interessant macht. Spaziergänge sind hier total spannend. Ganz oft verlaufe ich mich auch noch, weil mir die Gegend so wenig logisch vorkommt und die eine Straßenecke sich manchmal so sehr von der anderen unterscheidet, dass man glaubt, plötzlich in einer ganz anderen Stadt gelandet zu sein.

Gleich bei mir gegenüber ist das Stragula, eine sehr nette, familiäre Kneipe, in der regelmäßig Poetry-Slams und Lesebühnen veranstaltet werden. Da kann man gut ein Feierabendbier trinken und sich über die täglich wechselnde Karte freuen. Es gibt Hausmannskost und hervorragende Pommes. Ansonsten gehe ich zum Essen gerne ums Eck ins Café Westend. Die haben riesige Portionen und gute Pancakes.

Einkaufen kann man gut auf dem Wochenmarkt am Gollierplatz – Donnerstags ist der immer – und bei dem türkischen Supermarkt in der Ligsalzstraße. Bei dem gibt es die besten Geflügelwiener, super Fladenbrot und eine große, frische Obst- und Gemüseauswahl.

Gleich bei mir um die Ecke, in der Anglerstraße, ist die Rollerzentrale, ein toller, alteingesessener Vespa-Laden, zu dem ich meine Vespa schon zur Reparatur gebracht habe, als ich noch in einem Münchner Vorort wohnte. Daran vorbei zu gehen, macht mich immer ganz nostalgisch.

Worauf ich mich jetzt schon freue, ist der Flohmarkt am Georg-Freundorfer-Platz. Der kommende ist am 18. April und von da an gibt es fast jeden Monat einen. Außerdem möchte ich mich im Sommer möglichst oft mit Freunden am Gollierplatz zum Tischtennisspielen treffen – und im Bavariapark, um Boule zu spielen.


Text: mercedes-lauenstein - Foto: Juri Gottschall

  • teilen
  • schließen