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Lesen mit Links (14): Liebende Tiger

In der Literaturkolumne geht es heute um 13.000 verbrannte Bücherpaletten, um sprechende, liebende Tiger und um Neuerscheinungen im Second Life.
jan-drees
  • 967128



Das Buch  
 „Können Tiere denken?“ - Das fragen sich Freunde der veganen Lebensart ebenso wie viele Philosophen unserer Zeit. Nicht erst seit Schopenhauer ist bekannt, dass gegenüber allen Lebewesen [link=http://de.wikipedia.org/wiki/Mitleid" target="_blank">Mitleid geboten ist. Dennoch zeigt der grandiose Geschichtenband [link=http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=978-3-462-30690-3" target="_blank">„Ich bin Henker“ des indisch-amerikanischen Schriftstellers [link=http://www.radcliffe.harvard.edu/people/rajesh-parameswaran">Rajesh Parameswaran, dass wir in Sachen Mitleid nicht auf beiden Seiten so weit wie Schopenhauer sind. 

Wenn ein Buch den Titel „Ich bin Henker“ trägt, ist es ungewöhnlich, dass im Untertitel ausgerechnet „Liebesgeschichten“ angekündigt werden. Aber warum sollte sich ein Henker der Zuneigung versagen, beispielsweise der Zuneigung zu einem seiner baldigen (weiblichen) Opfer? Das klingt bizarr, ist aber nicht weniger ungewöhnlich als die acht anderen Geschichten, in denen Geheimagentinnen [link=http://de.wikipedia.org/wiki/Romeo_(Agent)">Romeo-Aufträge erfüllen, außerirdische Flügelwesen in einem Paralleluniversum mit Erdlingen anbändeln, Hochstapler eine Fake-Praxis für Frauenheilkunde eröffnen und ein bisexueller Tiger in seinen Pfleger verknallt ist.  

http://www.youtube.com/watch?v=5CJNvGR-EvM Muh-Erzählung,

oder Werbestory

Text: jan-drees - Illustration: Katharina Bitzl

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