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Musik-Infografik: 1994 muss ein düsteres Jahr gewesen sein

Damals führten Songs zu Tod und Vergänglichkeit die Liste an.

Listen haben ihre beste Zeit hinter sich. Heute soll es auch in Sachen Musikgeschichte am liebsten eine Infografik sein. "1000 songs to hear before you die" ist zwar eine Liste, seit 2009 schwirren die Empfehlungen des britischen Guardian durchs Netz. Aber jetzt wird klar, dass die Daten erst als Infografik ihre Schönheit entfalten. 

Der Grund: Die Guardian-Redakteure haben jeden Song einem Themenfeld zugeordnet. Wird über Tod und Vergänglichkeit gesungen? Aus politischem Protest? Geht es um Figuren der Zeitgeschichte, Sex, Liebe, Gefühle, oder sollen die Hörer schlicht und ergreifend zum Tanzen gebracht werden? 

Sean Miller aus Kansas City hat die 1000 Songs auf seinem Blog zu einer interaktiven Grafik verarbeitet. Sie stammen aus den Jahren 1929 bis 2008. Die Visualisierung zeigt schnell, wann besonders viele beziehungsweise besonders wenige der Song-Klassiker herauskamen und in welchen Zeiten welche Themen vorherrschten. Man kann auf einzelne Jahre einzoomen oder ganze Jahrzehnte oder auch Vierteljahrhunderte in den Blick nehmen. Zu jedem Jahr gibt es eine komplette Song-Liste mit Youtube-Link. 

Ein paar Erkenntnise: 1969 wurde am meisten über Sex gesungen. Partyhits herrschten 1979 vor. Und 1994 gab es allein acht Songs zum Thema Tod. Klar: Portishead waren schon immer die Melancholiker und Gangsta-Rap hatte gerade einen Lauf.

 

fran

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