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Nicht nur Armut, Krieg und Ebola

Taucht Afrika in den Medien auf, dann meistens in Klischees. Junge Afrikaner wollen das ändern, indem sie ihr Afrika auf Twitter posten.
jetzt-redaktion
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Armut, Hunger, Krankheit – das Wort "Afrika" löst bei den meisten von uns bestimmte Assoziationen aus, und meistens keine guten. Mit Ausnahme von Safari-Bildern und exotischen Wildtieren vielleicht. Ansonsten tauchen bei dem Stichwort Bilder von Krieg und hungernden Kindern oder Meldungen über Aids und Ebola auf.

Junge Afrikaner sind das leid. Unter dem Hashtag #TheAfricaTheMediaNeverShowsYou posten sie Fotos und Gedanken über ihre Heimat jenseits der Klischees. In den vergangenen Wochen wurde der Hashtag zehntausendfach benutzt. Mit den Bildern und Tweets wollen junge Afrikaner zeigen, wie vielfältig ihr Kontinent ist. 

Das gelingt manchmal besser, wie mit den Fotos der drei Staatschefinnen des Kontinents ...

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... oder mit Streetstyle-Fotos und Bildern von der Mode- und Designwoche in Lagos, der größten Stadt in Nigeria.

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Manchmal werden aber auch einfach positive statt negativer Klischees bedient, mit Urlaubsfotos aus Malawi oder vom Strand in Somalia:

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"Als ich aufgewachsen bin, hatte ich immer das Gefühl hatte, mich für meine Heimat schämen zu müssen, durch die negativen Bilder, die Afrika als trostlosen Kontinent gezeichnet haben", sagte die somalisch-amerikanische Studentin Diana Salah, 22, die in Seattle lebt, dem Magazin Fusion. Mit anderen hat sie die Social-Media-Kampagne "The Africa The Media Never Shows You" gestartet. Auch wenn man über Missstände in Afrika berichten muss, darf man nicht vergessen, dass der Kontinent viel mehr ist. Afrika ist auch Architektur und High Fashion, Afrika hat hervorragende Universitäten und starke Frauen in Führungspositionen. Nur hat das alles in unseren Köpfen vor lauter Stereotypen keinen Platz.

kathrin-hollmer 

Text: jetzt-redaktion - Screenshots: Twitter

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