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Keiner will mehr Radio hören

Ernüchternung bei den Radiosendern: Immer weniger hören hin. Große Verlierer sind einer aktuellen Analyse deutscher Hörgewohnheiten zufolge die Sender öffentlich-rechtlichen Anstalten.
peter-wagner

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. ist ein Zusammenschluss von rund 240 Unternehmen der Werbe- und Medienwirtschaft, die die Massenkommunikation erforschen wollen. Diese Woche gab die AG neue Daten zur Radionutzung heraus. Ergebnis: Innerhalb eines halben Jahres ging die Zahl der Radiohörer zwischen 14 und 49 Jahren um fast drei Prozent zurück. Im Klartext bedeutet das, dass die Zahl der Hörer in dieser "werberelevanten Zielgruppe" um fast 350.000 abgenommen hat. Betroffen von diesem Rückgang sind vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender. Ein Beispiel: Die Jugendwelle "Eins live" des Westdeutschen Rundfunks verlor bei den 14 bis 29-jährigen sechs Prozent der Hörer. Vom Rückgang der Hörleidenschaft sind freilich auch die Privatsender betroffen, allerdings in weit geringerem Umfang. Das Privatradio Antenne Bayern aus München mutierte mit 1,1 Millionen Hörern je durchschnittliche Sendestunde gar zum meistgehörten Radiosender in ganz Deutschland.

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Das Foto zeigt das erste Werbeplakat von Radio Schleswig-Holstein aus dem Jahr 1986, das am 1. Juli 1986 in Kiel als erster landesweiter privater Radiosender in Deutschland seinen Betrieb aufnahm. (Foto: ddp) Radio-Texte auf jetzt.de: /christina-kretschmer hat vor kurzem das Erfolgsgeheimnis von Antenne Bayern gelüftet. /Eine mögliche Ursache für den Rückgang der Radio-Hörer-Zahlen: die Beliebtheit der Podcasts im Internet. Hier stellt dirk-vongehlen regelmäßig hörenswerte Podcasts unter der Rubrik "Topcast" vor. /caroline-vonlowtzow indes hat mit einem der Macher des Internet-Radios Motor FM gesprochen. Im

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