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Musikunterricht 2.0?

Ein Instrument zu lernen kann teuer sein. Immer mehr Online-Angebote sollen dabei helfen, das Spielen von zu Hause aus zu lernen und zu verbessern. Aber können Tutorials und Lernprogramme den analogen Musiklehrer ersetzen?
helena-kaschel

Das Cello zwischen den Knien, den Bogen in der Hand – und im Blick kein Notenständer, sondern ein Laptop. Die Saiten schwingen, die Takte laufen im vorher eingestellten Tempo über den Bildschirm, und plötzlich werden die grün eingefärbten Noten rot. Weil man sich verspielt hat. Sieht so die Zukunft des Musikunterrichts aus? Laut den Leipziger Informatikstudenten Ron Gastler und Jérôme Comouth schon: In einem vom Europäischen Sozialfonds und von der Bundesregierung geförderten [link=http://tuttisolo.de/Vmusiker" target="_blank">Projekt entwickeln sie eine Software, die Musikschülern beim Üben wie ein Mentor zur Seite stehen soll. Anstatt auf einen „analogen“ Lehrer zu hören, der auf eine falsche Körperhaltung, fehlendes Rhythmusgefühl oder schiefe Töne aufmerksam macht, verfolgt man am Bildschirm seine Fehler und Fortschritte.  



„Computergestützte Gesten- und Tonerkennungssoftware“ nennt sich das. Mit Laptopmikrofon und -kamera werden die Übungen aufgenommen und analysiert. „Damit wäre eine echte Schnittstelle zwischen Computer und Mensch realisiert, denn damit kann ein Musiklehrer virtuell simuliert werden,“ steht im Informationstext zum Projekt auf der Online-Plattform und der

Text: helena-kaschel - Foto: NaPra/photocase.com

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