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Heilung im Mäuseblut: Erster Behandlungserfolg mit neuartigen Stammzellen

Die aufsehenerregende Wissenschaftsnachricht war kaum in der Welt, da erkannte die Politik schon, was damit anzufangen sei. Auf embryonale Stammzellen könne die Forschung "gut und gerne verzichten", wusste Winzertochter Julia Klöckner, für die CDU im Bundestag, aus den Erfolgen japanischer Wissenschaftler zu schließen. Diese hatten aus Hautzellen erwachsener Menschen mit gentechnischen Kniffen Zellen gemacht, die offenbar ebenso wandlungsfähig sind wie die bisher einzigartigen Stammzellen aus Embryonen (SZ, 21.11.). Durch den Einbau von vier Genen wurden die Hautzellen quasi einer Verjüngungskur unterzogen. Und so lassen sie sich womöglich eines Tages anstelle der Embryozellen zur Behandlung von Krankheiten nutzen, bei denen Zellen zugrundegehen - Herzinfarkt, Parkinson und Diabetes gehören dazu. "Erfolgreiche Forschung ohne die ethisch umstrittenen embryonalen Stammzellen ist durchaus möglich", war sich sogleich auch Priska Hinz, forschungspolitische Sprecherin der Grünen, sicher.
dana-brueller

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

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