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"Du mein Blütenfloh-Krümelwürmchen!"

Seltsame Kosenamen, Sexspielzeug mit Speicherplatz und ein rührender Liebeswettbewerb: In der Topsexliste greifen wir tief in die Kuriositätenkiste der Unternrumwelt sowie tief in euer Herz.
valerie-dewitt

Zu Beginn wischen wir erstmal die eigene Hütte ordentlich durch und stoßen dabei gleich auf super Topsexlisten-Content. Denn in der Diskussion über stillende Mütter und ihre Stillfotos auf Facebook wurde auf eine sehr lustige Brustmütze hingewiesen, die wir allen Listenlesern sowie allen werdenden oder noch stillenden Müttern nicht vorenthalten wollen:

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Bleiben wir beim Thema, treten aber aus dem Haus und besuchen ein Blog mit dem klangvollen Namen „Tit thinks it's people". Diverse Tumblr, auf denen Tiere wie Menschen aussehen oder sich wie solche verhalten, sind uns ja wohlbekannt – aber Brüste, die denken, sie seien Menschen? Um zu erfahren, was genau dahintersteckt (kleiner Spoiler: der Quatsch, nach dem es aussieht), erfährt man, wenn man das Interview mit Heidi Leigh liest. Sie hat dereinst damit angefangen, die männliche wie weibliche Brust in Personen zu verwandeln und diese Kreationen „Buppets" getauft. Karneval und Fasching finden zwar gerade wieder einmal ein Ende, aber Brüste verkleiden geht halt immer.

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Verkleiden kann man ja auch untenherum, lustige Schamhaarperücken und sonstige Accessoires werden nicht zuletzt in dieser Liste hier gerne präsentiert. Jetzt gibt es wieder etwas Neues aus der Kuriositätenkiste der Intimbereichsverschönerung (oder -verunstaltung, je nachdem): Schamlippenfarbe! Das Produkt nennt sich „My New Pink Button" und soll allen Frauen, die langsam ergrauen, einen jugendlichen Anstrich geben – zum Beispiel das „bold burgundy pink" des Farbtons „Audrey". Der Hersteller verspricht: „Our products are never tested on animals, but it will bring out the animal in you!"

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Wie, schon der vierte Listenpunkt und bisher noch keine Wissenschaftsnews? Das darf nicht so bleiben, darum servieren wir fix zwei für unsere Belange interessante Studien. Die erste ist die diesjährige Kosenamenstudie, die man schnell abfrühstücken kann: Schatz, Schatzi, Hase, Bärchen und Liebling werden am häufigsten gebraucht. Allerdings gibt es auch regionale Unterschiede: Münchner und Hamburger geben sich gerne kosmopolitisch und sagen „Darling" oder „Sweetheart", die Berliner halten es mit dem „Engel". Die ungewöhnlichsten Kosenamen 2012 sind angeblich „Schokodropsie" und „Blütenfloh-Krümelwürmchen". Fast möchte man wetten, dass derjenige, der diesen letzten Namen angegeben hat, seinen Partner in Wirklichkeit einfach nur beim Vornamen nennt und sich jetzt eins ins Fäustchen lacht, dass das „Blütenfloh-Krümelwürmchen" tatsächlich in der Studie auftaucht.

Die zweite Studie versucht zu beweisen, dass Männer anders mit Frauen sprechen, wenn diese gerade fruchtbar sind. Dafür mussten die weiblichen Testpersonen den männlichen ein Bild beschreiben, diese mussten es danach ebenfalls beschreiben. Das Ganze Prozedere wurde mehrmals und zu unterschiedlichen Zykluszeitpunkten der Frauen durchgeführt. Ergebnis: Wenn die Frauen sich gerade in der Zeit um den Eisprung herum befanden, wiederholten die Männer seltener die Formulierungen, die ihr Gegenüber für die Beschreibung des Bilds verwendet hatte. Sie sprachen also kreativ und individuell mit einer fruchtbaren Frau und eher unmotiviert mit einer gerade nicht so fruchtbaren. Ob das jetzt bedeutet, dass Männer Frauen mehr beeindrucken wollen, wenn die Chance besteht, ein Kind mit ihr zu zeugen, ist aber noch nicht ganz raus – die Leiter der Studie räumten ein, dass das Setting eventuell nicht realistisch genug sei und die Männer in freier Wildbahn vielleicht sogar eher die Sprachmuster fruchtbarer Frauen übernähmen, um sie an sich zu binden, anstatt sich als möglichst kreativ zu präsentieren. Hauptsache sie sagen nicht „Blütenfloh-Krümelwürmchen"...

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Nach so viel Theorie nun wieder etwas Handfestes. Dieses kleine Gerät heißt „The Duet" und wirft zunächst die Frage auf, was es in einer Topsexliste zu suchen hat. Viel, lautet die Antwort, denn es ist ein Vibrator. Mit USB-Anschluss. Und 16 Gigabyte Speicherplatz. Kann man an jedem handelsüblichen Computer aufladen, all seinen Kram draufpacken und dann noch anderen Kram damit machen. Praktisch. Komisch eigentlich, dass in einer Welt, in der man mit den meisten Geräten tausend Dinge auf einmal machen kann, nicht schon vorher jemand auf diese Idee gekommen ist.

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Wo wir gerade bei Ideen sind: Eine sehr lustige steckt hinter der Werbekampagne "Porn is moving". In der geht es darum, den Umzug der einschlägigen pornografischen Seiten auf die .xxx-Domain zu kommunizieren. Dafür braucht es natürlich Umzugshelfer, die die Protagonisten der Filmchen mal so richtig ordentlich... wegtragen.

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Zum Schluss noch etwas für's Herz. Und für's Hirn! Das Stanford Center for Cognitive and Neurobiological Imaging hat eine „Love Competition" ausgetragen, in der derjenige gewann, dessen Hirn die meiste Aktivität zeigte, während er in einem Kernspintomographen fünf Minuten lang irgendjemanden oder irgendetwas so fest liebte wie er nur konnte. Zu gewinnen gab es nichts, zumindest keinen Sachpreis, dafür aber neue Erkenntnisse über die Gehirnaktivität bei Liebe, große Freude beim Sieger und für alle, die nicht dabei waren, das folgende Video. Die 15-minütige Doku ist einfach ein schöner Film, in dem Menschen über Liebe sprechen und sie hinterher dann ausprobieren. Inklusive rührendem Schluss, der einem den Tag versüßt.

http://www.youtube.com/watch?v=kFatZrbGODw 

Text: valerie-dewitt - Fotos: Screenshots (jezebel.com, titthinksitspeople.blogspot.com, mynewpinkbutton.com, thedailybeast.com, pimpettes.de)

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