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Überwachungsfrei suchen: eine Alternative zu Google

Angestrichen: Einstweilen empfieht der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung sicherheitsbewussten Nutzern die europäische Metasuchmaschine Ixquick, die auf die Suchdaten Googles zugreift, personenbezogene Daten ihrer Nutzer aber nach spätestens 48 Stunden löscht.
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Wo steht das denn? In einem Offenen Brief, den deutsche Datenschützer an Peter Fleischer geschickt haben. Der wiederum ist beim Suchmaschinen-Giganten Google für Datenschutz zuständig und hatte unlängst die Pläne der Bundesregierung zur so genannten Vorratsdatenspeicherung kritisiert. Jetzt wendet sich der Arbeitskreis an den Suchmaschinen-Gigaten und kritisiert, "Googles Speicherung von IP-Adressen erlaube es, jeden Klick und jede Sucheingabe seiner Nutzer über Monate hinweg personenbezogen nachzuvollziehen."

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Wer auf die Speicherung seiner Daten beim Suchen verhindern möchte, so empfiehlt der Offene Brief, solle auf Alternativen umsteigen. Die vom Arbeitskreis empfohlene Suchemaschine Ixquick erklärt in ihren Datenschutzbestimmungen: "Jedes Mal, wenn Sie eine der gebräuchlichen Suchmaschinen verwenden, werden Ihre Suchanfragen gespeichert." Wie diese Daten mißbraucht werden können, führen die Ixquick-Macher am Beispiel des AOL-Skandals aus dem vergangen Jahr aus: Damals musste sich America Online (AOL) bei seinen Nutzern entschuldigen, weil die Suchdaten von 658.000 Nutzern öffentlich zugänglich waren. Mehr zum Thema im Themenschwerpunkt Überwachung auf jetzt.de

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