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Ein Feindbild, das vereint

Hans-Peter Uhl entwickelt sich zum Lieblingsgegner der Netzgemeinde, die in ihrer Abneigung endlich Einigkeit findet
dirk-vongehlen

Vermutlich hat [link=http://www.uhl-csu.de/" target="_blank">Hans-Peter Uhl nur sehr genau hingeschaut. Vermutlich hat er sich das Schicksal von Ursula von der Leyen ([link=/texte/anzeigen/472975" target="_self">Zensursula) und Wolfgang Schäuble ([link=/texte/anzeigen/378419" target="_self">Stasi 2.0) im Netz zum Vorbild genommen, um sein eigenes Profil zu schärfen. Anders ist kaum zu erklären, warum der Bundestagsabgeordnete aus dem Münchner Westen in den vergangenen Wochen alles daran zu setzten scheint, zum Lieblingsfeind all derjenigen zu werden, die im Internet geboren wurden. Bisher bezeichnete man damit die so genannten [link=/texte/anzeigen/469221" target="_blank">Digital Natives, Menschen also, die das Netz als selbstverständlichen Lebensraum verstehen (sie kennen eine Welt ohne gar nicht). Seit diesem Sommer ist die Formulierung [link=http://netzpolitik.org/2011/in-wahrheit-wurde-diese-tat-im-internet-geboren/" target="_blank">„im Internet geboren“ zu einem so genannten Meme geworden, dessen geistiger Vater der bayerische CSU-Politiker ist. Nach [link=/texte/anzeigen/529227" target="_blank">den Anschlägen von Oslo hatte sich Uhl mit der Behauptung, diese Tat sei im Internet geboren, in die Liga derjenigen gespielt, die bisher die meiste Ablehnung aus dem Netz erfahren haben. Doch das reicht dem CSU-Innenpolitiker nicht.

http://www.youtube.com/watch?v=ZjUPQEwaXOA

Spätestens seit seinem

Text: dirk-vongehlen - Foto: dpa

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