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Sia twittert ein Nacktfoto von sich – um einem Paparazzo das Geschäft zu verderben

Für ihre Reaktion wird sie in den sozialen Netzwerken als Ikone gefeiert.
  • sia
    Foto: Kris Krüg

Während manche Medien formulieren, dass die australische Sängerin Sia jüngst zu einem prominenten „Opfer“ eines Nacktfoto-Skandals geworden sei, beweist Sia selbst gerade das Gegenteil: Sie ist kein Opfer.

 

Als sie nämlich am Montag herausfand, dass ein Unbekannter versuchte, im Netz Nacktbilder von ihr an ihre Fans zu verkaufen, reagierte sie mit der wohl stärksten Aktion, die man sich vorstellen kann: Sie tweetete eines der Bilder einfach selbst in die Welt – mit den Worten: „Spart euer Geld, hier ist eines gratis. Jeden Tag ist Weihnachten!“

Besonders überraschend wirkte der Tweet wohl auch deshalb auf die Welt, weil Sia eigentlich dafür bekannt ist, Informationen über sich als Privatperson möglichst aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. Außerdem kennt man die Sängerin auch nicht gerade für ihre körperliche Freizügigkeit: Wer „Sia nackt“ googelt, bekommt erst einmal Artikel dazu angeboten, wie sie ohne Perücke aussieht. Eine solche verhüllt nämlich oft große Teile ihres Gesichts, manchmal verschwindet es sogar ganz darunter. Outfits, die sie auf dem roten Teppich trägt, zeigen (vor allem für eine Pop-Künstlerin in Amerika) meist auffällig wenig Haut.

 

Dass sie dennoch lieber zu ihrem spontan abgelichteten, nackten Ich steht, als irgendeinem Paparazzo ein gutes Geschäft zu ermöglichen, löst regelrechte Begeisterungsstürme in den sozialen Netzwerken aus.

Klar: Es kann nicht die Patentlösung sein, dass jetzt alle Menschen, die mit Nacktfotos unter Druck gesetzt werden, diese einfach selbst veröffentlichen – denn in der Welt sind sie ja dann trotzdem und genau das soll ja eigentlich nicht passieren. Aber mit ihrer Reaktion zeigt Sia trotzdem, dass man sich nicht von anderen Menschen in eine Rolle drängen lassen muss, die man für sich selbst nicht vorgesehen hat. Und sie beweist auch, dass Nacktheit nur dann ein großes Ding ist, wenn man sie dazu macht.

 

lath

 

 

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