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Liebling, das Netz hat den Präsidenten geschrumpft

Und die Bilder des Mini-Donald gehen unter dem Hashtag #Tinytrump viral.

Wir sollten beten. Beten, dass Donald Trump diese Bilder nie zu sehen bekommt. Denn ich glaube, er könnte der Welt sonst womöglich etwas Schlimmes antun.

 

Wir alle haben inzwischen mitbekommen, dass der Präsident wohl nichts mehr hasst, als wenn jemand seine Greatness in Frage stellt. Psychiater spekulieren schon über eine mögliche narzisstische Persönlichkeitsstörung, weil er sich für so grandios hält, über seinen grenzenlosen Erfolg fantasiert, exzessive Bewunderung braucht und leicht kränkbar ist.

Besonders empfindlich reagierte er in der Vergangenheit auf Anspielungen auf und Witze über seine vermeintlich kleinen Hände – und wir erinnern uns, wie er in einer Debatte der Präsidentschaftskandidaten der Republikaner nicht mal davor zurückschreckte, dem Fernsehpublikum zu versichern, dass er mit einem ordentlichen Gemächt ausgestattet ist.

 

Deshalb ist davon auszugehen, dass Trump komplett ausrasten wird, wenn er die Bilder sieht, die sich derzeit rasend im Netz verbreiten. Denn da geht es nicht mehr um einzelne Körperteile. Nein, unter dem Hashtag #tinytrump wird der gesamte Präsident geschrumpft, der gleichnamige Subreddit, aus dem die meisten Bilder stammen, erreichte in nur 24 Stunden 22.000 Mitglieder.

 

Besonders wirkungsvoll sind dabei die Bilder, die den Mini-Donald neben anderen Personen, womöglich noch politischen Kollegen oder Gegnern, zeigen: Tiny-Trump beim Treffen mit Obama, Tiny-Trump mit dem kanadischen Präsidenten Justin Trudeau. Sie bringen ihn optisch in die Position eines Kindes, der mit den großen Politikern spielen darf, aber offensichtlich so gar nichts in deren Welt verloren hat – weil sie für ihn eine Nummer zu groß ist.

 

Dieses Bild finden derzeit offensichtlich viele Menschen sehr treffend. Weil es darauf anspielt, wie Trump in den ersten Wochen sein Amt führt: die meisten Regeln der Diplomatie und der „erwachsenen Politik“ ignorierend, aufbrausend und beleidigt wie ein trotziges Kind.

 

Nach einem ähnlichen Mechanismus funktioniert übrigens eine weitere Netzspielerei, die in diesen Tagen bei Trump-Gegnern sehr beliebt ist: Ein Browser-Plugin namens „Make Trump Tweets Eight Again“, mit dem sich die Twittereien des Präsidenten umwandeln lassen, sodass sie danach aussehen, als hätte ein Grundschulkind sie verfasst:

che

 

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