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Stimmungsschwankungen und Hasenmorde

Wie traurige Songs zu fröhlichen werden, wie Schokohasen sterben und wie Boris Becker in Würde verliert - all das und noch mehr schöner Kuriositätenkram in den Fünf Filmen der Woche.
eric-mauerle

Aus Moll wird Dur
Nothing else Matters von Metallica, Losing my Religion von REM – das sind Songs, die in einer gewissen Düsterheit und Melancholie daherkommen. Das liegt unter anderem daran, dass sie in Moll komponiert sind. Dass sie auch ganz anders klingen können, zeigt ein Projekt eines Vimeo-Users, der solche Songs aus ihrer Molligkeit befreit und in eine Dur-Tonart übertragen hat. Anhören und Staunen ob der Stimmungsschwankungen!  

http://vimeo.com/57685359  

Mehr Abspann als Film
Es gibt zwei Arten von Kinogängern: Diejenigen, die beim Abspann sofort aufstehen und den Saal verlassen, weil sie sich nicht dafür interessieren, wer der Assistent des Kostümdesigners war. Und diejenigen, die bis zum letzten Namen sitzenbleiben und sich alles interessiert durchlesen. (Eine Unterart dieser Gruppe sind diejenigen, die nicht aufstehen, deren Ausweg auf beiden Seiten von echten Sitzenbleibern blockiert ist). Eine wahres Schmankerl für die Sitzenbleiber dürfte dieser Film sein. Er ist 16 Sekunden lang, der Abspann dauert dreieinhalb Minuten und enthält ein paar schöne Überraschungen.

http://www.youtube.com/watch?v=AbOHMh9c3Cg  

Skaten in ewiger Dunkelheit
Schon mal auf einem Skateboard gestanden und versucht, während des Fahrens für ein paar Momente die Augen zu schließen? Jede Millisekunde kommt einem dann erschreckend lang vor. Tommy ist seit seinem zweiten Lebensjahr blind, und skatet trotzdem anmutiger durch Betonpools als viele Sehende.

http://vimeo.com/56902953  


Hasenmorde
Schon klar, Ostern ist noch weit weg. Aber auch wenn man der Schokoladen-Hasen noch nicht gänzlich überdrüssig ist, macht dieser Film Freude und lässt einen gleichzeitig ein kleines bisschen schaudern.

http://www.youtube.com/watch?v=n3zjGo9Hoi0  

Boris Becker und das Ballmädchen
Stell dir vor, du bist ein Balljunge oder –mädchen bei einem Tennismatch von zwei der weltbesten Spieler – und plötzlich drückt einer dieser Spieler dir seinen Schläger in die Hand, auf dass du an seiner Stelle weiterspielst. Gibt’s nicht? Doch! So geschehen 1994, beim Spiel Agassi gegen Becker. Letzterer war so unterlegen, dass er wohl meinte, das Ergebnis des Spiels wäre dasselbe, wenn nicht er sondern das Ballmädchen spielen würde. In Zeiten, in denen Boris Becker vor allem mit teils seltsamen Twittereien auf sich aufmerksam macht, tut es gut zu sehen, dass er auch mal große Momente hatte.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=auRlLM6Zx84

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