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Aktivisten liefern Reste einer Flüchtlings-Unterkunft bei der AfD ab

Es kann ja nicht immer Torte geben.

"Man kann ja nicht immer nur Torten vorbei bringen." Gesagt hat das ein Sprecher der Initiative "Nationalismus ist keine Alternative" (Nika) gegenüber der sozialistischen Tageszeitung Neues-Deutschland. Gemeint hat der Sprecher damit eine Aktion der Iniative. 

 

30 Antifaschisten versammelten sich am Freitag vor der Parteizentrale der rechtspopulistischen AfD. Nicht, um deren Vize-Chefin Beatrix von Storch wieder mit Gebäck zu bedenken, sondern um verkohlten Müll vor dem Gebäude abzuladen. Auf einem neben dem Müll vor der Tür abgelegten Zettel stand der B.Z. zufolge: "August 2015: Brandanschlag in Nauen – Wir bringen die Überreste der AfD zurück". 

Im brandenburgischen Nauen war eine Sporthalle niedergebrannt, in der 100 Asylbewerber vorübergehend hätten untergebracht werden sollen. "Die AfD begeht kalkulierte Grenzüberschreitungen. Sie ermutigt die Leute damit, rauszugehen und Flüchtlingsunterkünfte anzuzünden", sagte der Nika-Sprecher weiter. 

 

Für dieses Wochende sind bundesweite Antifa-Aktionen geplant. Unter dem Motto "Die Brandstifter in Nadelstreifen Besuchen" sollen weitere Unternehmungen gegen die "AfD und ihre Freunde" laufen. Details dazu gibt die Initiative nicht Preis. Der Wahlkampf der AfD solle "kreativ" begleitet werden, heißt es auf der Homepage. "Die Gelegenheiten dafür sind zahlreich, Ideen gibt es viele und die Nächte sind lang."

 

max

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