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„Game over“ für die Überwachungskamera?

Berliner Aktivisten rufen zur Zerstörung von Überwachungskameras auf. CAMOVER soll ein Spiel sein, zu gewinnen gibt es einen Ehrenplatz bei der Demo gegen den europäischen Polizeikongress. Datenschützer stehen der Kampagne kritisch gegenüber.
helena-kaschel

Man braucht nur ein paar Freunde und einen guten Namen. Am besten einen, der mit „Brigade“ oder „Kampfgruppe“ anfängt und mit „einer coolen historischen Persönlichkeit“ aufhört – so die Regeln von [link=http://camover.noblogs.org/" target="_blank">CAMOVER. Was die Aktivisten als Spiel verstehen, könnte man auch als radikalen Guerilla-Datenschutz oder Sachbeschädigung bezeichnen, das ist Ansichtssache. CAMOVER ist der Aufruf, bis zum [link=http://www.european-police.eu/Welcome/" target="_blank">europäischen Polizeikongress, der am 19. Februar in Berlin stattfindet, auf möglichst spektakuläre Weise möglichst viele Überwachungskameras in deutschen Städten zu entfernen oder zu zerstören. Dabei sammelt man in Teams „Credits“ für entwertete Kameras, Extrapunkte gibt es für Video- und Fotomaterial. Bereits durchgeführte Aktionen in Leipzig und Berlin werden auf der Webseite [link=http://camover.noblogs.org/post/2013/01/25/camover-action-leipzig/" target="_blank">dokumentiert. Ein

zeigt vermummte „Spieler“, die sich mit Spraydosen und Seilen in U-Bahnen und an Kameras zu schaffen machen.  



Text: helena-kaschel - Foto: madochab / photocase.com

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