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Der Twitter-Account von Ted Cruz hat einen Porno gelikt

Das ist vor allem deshalb peinlich, weil der US-Senator Selbstbefriedigung öffentlich verurteilt.
  • Ted Cruz cover
    Foto: AP/Manuel Balce Ceneta

Mehr Ironie geht nicht: Ted Cruz ist erzkonservativ und nach eigenen Angaben der Meinung, Menschen hätten kein Recht auf Masturbation. Außerdem setzt er sich dafür ein, dass Sexspielzeug in Texas verboten werden soll. Und dann passiert dem Senator am Montag etwas, wovor wahrscheinlich schon jeder weniger bekannte, dafür bekennende Porno-Gucker Angst hat: Cruz' offizieller Twitteraccount markierte ein etwa zwei Minuten langes Porno-Video von @sexuallPosts mit „Gefällt mir“. Das für ihn Verheerende daran: Die Markierung wurde seinen Followern angezeigt – und er hat mehr als drei Millionen davon.

Seit Dienstagmorgen ist der Post aus seiner „Likes“-Spalte verschwunden. Die Kommunikationsberaterin des Senators, Catherine Frazier, kommentierte das auf Twitter: „Der anstößige Tweet, der auf Ted Cruz' Account gepostet wurde, wurde vom Personal entfernt und Twitter gemeldet.“

Vorher war die Meldung über viele Stunden online gewesen. Diese Zeit hatten tausende Twitter-User genutzt, um den Fauxpas per Screenshot zu dokumentieren und über die sozialen Netzwerke zu verbreiten. Die spöttischen Reaktionen darauf trenden seitdem bei Twitter. Unter anderen mutmaßte Scrubs-Star Zach Braff, dass Cruz den Porno zwar wahrscheinlich versehentlich selbst geliket hätte, aber nun wohl bald behaupten würde, er sei gehackt worden.

Cruz hat sich bisher noch nicht zu dem Tweet geäußert. Die Seite, deren Porno-Video er geteilt hatte, aber schon: „Danke fürs Zusehen, Ted!“

Ob Cruz nun wirklich selbst den Porno geliket hat, ob es ein sehr schusseliger Mitarbeiter oder doch ein Hacker war – darüber wird jetzt wahrscheinlich noch länger spekuliert werden. Denn egal, wann und wie Cruz sich zu dem Vorfall äußern wird: Viele werden ihm wahrscheinlich keinen Glauben schenken.

 

Denn schon seit 2016, als er noch für das Amt des US-Präsidenten kandidierte und seine Anti-Masturbations-Äußerungen besonders heiß diskutiert wurden, sind tausende Amerikaner überzeugt, dass Cruz selbst nicht auf Selbstbefriedigung verzichtet. Sie stützen sich dabei vor allem auf eine Anspielung seines ehemaligen Mitbewohners Craig Mazin, die vermuten lässt, dass er Cruz mindestens einmal beim Masturbieren erwischt hat: „Ted Cruz denkt, Leute hätten kein Recht 'ihre Genitalien zu stimulieren.' Auf dem College war ich sein Mitbewohner. Das müsste schon eine neue Überzeugung von ihm sein.“

lath 

 

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