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Endlich hat dieser Instagram-Trend einen Namen

Schließlich posten wir schon seit Jahren „plandid“-Fotos.

Der Sommer ist gerettet: Es gibt einen neuen Instagram-Trend. Und vermutlich bist du unbewusst schon längst Teil davon. Ein Glück, dass man jetzt endlich einen Namen dafür gefunden hat, damit du deinen Fotos auch den richtigen Hashtag verpassen kannst: „plandid“.

 

Der Name setzt sich zusammen aus den Worten „planned“ – geplant – und „candid“ – aufrichtig oder ehrlich. Klingt widersprüchlich, aber genau so soll es auch sein: Ein „plandid“-Foto ist zwar gestellt, soll aber völlig ungestellt aussehen. Man posiert, tut dabei aber so, als habe man gar nicht gemerkt, dass man gerade fotografiert wird. Das Ergebnis soll dann vermitteln: Schau mal, ich bin ganz zufällig dabei erwischt worden, wie ich gerade so richtig gut aussehe.

 

Bei absoluten Plandid-Profis sieht das dann so aus:

Wenn man ehrlich ist, ist das aber nichts Neues. Also so gar nichts Neues. Wer schon einmal im Fotostudio eines Kleinstadtfotografen gelandet ist, weiß, irgendwann kommt immer der Satz: „Und jetzt mal bitte verträumt nach oben links schauen.“ Gut, in einem professionellen Studio so zu tun, als merke man gar nicht, dass man gerade fotografiert wird, ist vielleicht nicht „candid“ genug. Dementsprechend bescheuert sehen solche Fotos aus. Aber der Plandid-Trend geht in genau diese Richtung.

 

Man möchte vermeiden, den Eindruck zu erwecken, man habe für ein Instagram-Foto sehr viel Mühe und Zeit investiert. Für einen echten Plandid-Shot braucht es aber genau das.

 

So gelingt dir dein Plandid-Foto:

 

  • Erst mal musst du den richtigen Spot finden. Beliebt sind Strände, an denen man ganz natürlich entlangspaziert, Poolleitern, an denen man gerade total unentdeckt hinausklettern will, oder schöne Hauswände, vor denen man ganz zufällig stehen geblieben ist.
  • Dann gilt es, den passenden Plandid-Look zu inszenieren. Die häufigste Variante ist der Blick auf den Boden oder in die Ferne. Mutigere wagen einen Blick, der die Kamera gerade so streift, aber dabei so gekonnt vorbeischaut, als existiere sie gar nicht. Richtig authentisch wird es, wenn man sich dabei noch eine Strähne aus dem Gesicht streift.
  • Und jetzt ganz wichtig: Den Fotografen genau anweisen. Du gibst das Startzeichen, wenn du dir Schritt 1 und 2 genau überlegt hast. Nach deinem Go fängst du an, dich in Slow Motion zu bewegen – der Fotograf muss davon so viele Fotos wie möglich schießen.
  • Der letzte Schritt ist die Auswahl. Jetzt musst du unter den zahlreichen Fotos das eine finden, auf dem dein „Oh, du hast ein Foto von mir gemacht? Das hab ich ja gar nicht bemerkt“-Look perfekt ist.

 

Die große Kunst dabei ist: Von den Schritten 1-4 darf auf dem Foto auf keinen Fall etwas zu erahnen geschweige denn zu sehen sein. Sonst wäre ja klar, dass man nicht zufällig so unglaublich gut aussieht.

 

val

 

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