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NASA sucht Mitarbeiter zum Schutz vor Außerirdischen

187.000 Dollar soll der "Planetenschutzbeauftragte" dann im Jahr verdienen.
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    Foto: Sony Pictures Television International Photograph

Es klingt ein wenig nach einem Skript für einen Marvel-Film, aber es ist durchaus ernst gemeint: Die Nasa sucht einen Mitarbeiter, der die Erde vor Außerirdischen schützt. Und, fairerweise, die Außerirdischen vor den Erdlingen. Einen „Planetary Protection Officer“. Wenn du dich eh schon immer zu Höherem berufen gefühlt hast, könnte deine Zeit jetzt gekommen sein.

 

Deine Aufgaben: Es geht um die Sicherheit und Gesundheit bei Raumfahrtmissionen. Du bist dafür verantwortlich, dass kein außerirdisches Leben oder „organische und biologische Kontamination“ ihren Weg im Raumschiff mit zurück zur Erde finden.

 

 

Dein Profil: Du bist Ingenieur oder kannst ein abgeschlossenes Physik- oder Mathematikstudium vorweisen; du verfügst über „fortgeschrittene Erfahrungen im Planetenschutz“; du bist bereit viel zu reisen und bringst diplomatisches Geschick für „extrem schwierige und komplexe multilaterale Diskussionen“ mit. Wer dabei die Verhandlungspartner sind bleibt offen.

Dein Gehalt: 187.000 Dollar im Jahr.

 

Den Job des Planetenschutzbeauftragten gibt es bereits seit 1967. Aktuell sorgt die Amerikanerin Catharine Conley für die Sicherheit des Universums. Im Jahr 2014 sagte sie der Scientific American, eine Verunreinigung bei einer Marsmission könnte die bestehenden Voraussetzungen für ein Leben auf dem Planeten erheblich beeinträchtigen oder gar vernichten. Eine (sehr unangenehme) Verunreinigung wäre es zum Beispiel, wenn Astronauten während einer Mission ums Leben kämen und dann dort zurückblieben. Ein Planetenschutzbeauftragter als intergalaktischer Tatortreiniger also.

 

So verlockend der Beruf als Planetenschutzbeauftragter noch immer klingen mag, nur US-Staatsbürger können sich auf die Stelle bewerben. Und so ernst gemeint und seriös die Ausschreibung auch ist, das Internet hat seine ganz eigene Vorstellung für einen geeigneten Kandidaten:

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