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Vorbereiten auf das Schlimmste

Unsere Autorin hat noch nichts für ihre Rente getan. Jetzt will sie sich aufraffen - aber was wäre eine gute Altersvorsorge?
Von Mercedes Lauenstein
  • rentenschwerpunkt 3
    Helgi / photocase.com

Wenn es so etwas wie Legasthenie oder Dyskalkulie für die bürokratischen Dinge des Lebens gibt, dann leide ich darunter. Mein Online-Banking kann ich gerade noch bedienen, spätestens bei dem Wort „Umsatzsteuervoranmeldung“ überfällt mich der Tiefschlaf. Altersvorsorge? Koma!

 

Außerdem: Warum sollte mich interessieren, was in 40 Jahren ist? Ich bin Ende 20! Ich will jetzt leben! Falls ich Zweitausendirgendwas überhaupt noch lebe, bin ich mit meiner Berufswahl sowieso arm. Da investiere ich doch lieber jetzt noch in ein paar schöne Erinnerungen für später.

 

Wie kurz gedacht diese Einstellung ist, ahne ich spätestens seit meinem Interview mit Alex Rau zum Thema weibliche Altersarmut. Es hilft nichts: Ich muss mich mit der Altersvorsorge auseinandersetzen, ich kann nicht Jahr für Jahr „später“ murmeln und so tun, als baumle über mir kein Damoklesschwert.

Im Internet gerät man mit dem Begriff Altersvorsorge auf lauter Klickfänger-Webseiten. Zum Beispiel richtige-altersvorsorge-finden.de. Klingt so seriös wie was-hilft-gegen-pickel.de. Oh Gott. Das ist eh meine größte Angst und ein Grund, warum ich nicht vorsorge: Ich fürchte, abgezockt zu werden. Irgendwas irgendwo einzuzahlen und damit wahlweise dem Staat oder irgendeinem windigen Beraterganoven ins Netz zu gehen und mein Geld im Alter nie wieder zu sehen. Ich glaube zu wissen: Das einzige, was heute noch was bringt, ist eine eigene Immobilie zu besitzen. Bei meinem Verdienst utopisch.

 

Ich stelle mir einen vom Typ Staubsaugervertreter vor und beschließe schon jetzt, niemals irgendetwas von ihm zu kaufen

 

Aber jetzt gelten keine Ausreden mehr. Irgendwo muss man ja anfangen, also klicke ich mich im Internet durch einen dieser Tests durch, die einem angeblich die ideale Vorsorgestrategie empfehlen. Danach bekomme ich natürlich nicht die ideale Vorsorge, sondern drei Beratungs-Anbieter in meiner Umgebung empfohlen. Ein Mann ruft mich an und sagt, er gebe meine Nummer, wenn's recht ist, an jene vorgeschlagenen drei Finanzberater weiter. Ich könne sie alle kostenlos zu einem Gespräch treffen und mich danach entscheiden, ob ich das Angebot von einem von ihnen annehmen möchte. Ich sage, dass ich niemandem vertraue und woher ich denn wisse, ob das seriös sei. Er sagt: Keine Sorge, die Berater seien alle zertifiziert und geprüft. Der eine sei ein Vertreter der deutschen Rentenversicherung, der andere von der Allianz, der dritte ein freier Makler. „Oh Gott, der ist bestimmt der Schlimmste“, denke ich. Oder doch der Beste, weil er abwägt und vergleicht, anstatt nur die Produkte einer großen Versicherung zu verkaufen? Und schon ruft er an, als Erster der drei. Wir vereinbaren ein Treffen. Ich stelle mir einen vom Typ Staubsaugervertreter vor und beschließe schon jetzt, niemals irgendetwas von ihm zu kaufen. Er wird zu mir nach Hause kommen. Wie im Comic.

 

Dann bitte ich Helma Sick um ein Interview. Der vertraue ich immerhin. Sie ist 75 Jahre alt und seit gut 30 Jahren eine Art Koryphäe in Sachen Finanzberatung in Deutschland. Seit Jahren schreibt sie eine Finanzkolumne in der Brigitte, außerdem regelmäßig Bücher zum Thema Frauen und Geld. Bevor mir klar wurde, dass Frauen in Sachen Altersvorsorge auch heute noch strukturell benachteiligt sind, fand ich das so altmodisch wie den Frauenbuchladen in meiner Straße. 

  • helma sick credit quirin leppert sz
    Foto: Quirin Leppert

Helma Sick jedenfalls sagt mir sofort begeistert zu. Altersvorsorge und Altersarmut seien ihr Lebensthema geworden. Ihr gehe es dringender als je zuvor darum, junge Menschen, vor allem junge Frauen, aufzurütteln. Trotz Gleichstellungsbemühungen finde erwiesenermaßen seit einiger Zeit ein Rückschritt in der Lebensplanung junger, gut ausgebildeter Frauen statt.

 

Als die Begriffe Rürup und Riester fallen, drohe ich einzuschlafen 

 

Aber zuerst kommt der Finanzberater zu mir nach Hause. Groß, gepflegt, diesen kleinen beraterhaften Tick zu nett, Louis-Vuitton Aktentasche, fränkischer Dialekt. Ich sage, dass ich keine Ahnung von gar nichts habe. Er ist trotz der glatten Berater-Performance irgendwie doch gar nicht staubsaugervertreterhaft, sondern schlau und nett. Er sagt, wir müssten jetzt erstmal rausfinden, was mir überhaupt wichtig sei im Leben, wie ich in Sachen Sicherheit und Risiko ticke, wieviel Geld ich überhaupt monatlich entbehren könne – und so weiter. Er bleibt ganze zwei Stunden und trotz meines grundsätzlichen Misstrauens und meines permanenten Versuchs, ihn doch noch als Scharlatan zu entlarven, verstehe ich alles, was er sagt und finde ihn kein bisschen unseriös.

 

Als die Begriffe Rürup und Riester fallen, taucht vor meinem inneren Auge trotzdem sofort eine diesige Melange aus grauhaarigen Menschen, goldenen Sparschweinen und den blauen Sitzen des Bundestages auf. Ich drohe einzuschlafen. Aber ich bemühe mich, wach zu bleiben und zuzuhören und – wer hätte das gedacht – verstehe tatsächlich, was sie bedeuten: Beides sind Modelle der privaten Rentenversicherung, die durch staatliche Zulagen, also Geldgeschenke, ergänzt werden.

 

Das Rürup-Modell taugt als Ersatz der gesetzlichen Rentenversicherung für Selbstständige. Es eignet sich vor allem für besser verdienende Selbstständige, Angestellte und Beamte. Das Gute daran: Die Zahlungen in eine Rürup-Rente können fast vollständig von der Steuer abgesetzt werden. Im Jahr 2016 betrug die absetzbare Maximalsumme 22.767 Euro pro Jahr. Das Riester-Modell hingegen ist als ergänzender Renten-„Baustein“ für Angestellte, Beamte oder Menschen gedacht, die in irgendeiner Sonderform zur gesetzlichen Rentenversicherung verpflichtet sind. Wie zum Beispiel ich als Mitglied der Künstlersozialkasse.

Würde ich mich für das Riestern entscheiden, müsste ich mindestens vier Prozent meines rentenversicherungspflichtigen Einkommens einzahlen, wenigstens aber 60 Euro im Jahr. Hier ist der Vorteil: Der Staat legt mir jedes Jahr 154 Euro drauf. Bekomme ich eines Tages Kinder, zahlt er darüber hinaus ganze 300 Euro im Jahr pro Kind zusätzlich für mich ein. Wäre ich bei Abschluss der Riesterrente dann auch noch unter 25, bekäme ich einmalig auch noch 200 Euro geschenkt. Das gesamte eingezahlte Geld würde von der Versicherung in verschiedenen Töpfen für mich angelegt. Entwickelte es sich darin gut, machte es Gewinne, so dass ich mit 67 eine ganz ordentliche Rente bekäme. Entwickelte es sich schlecht, bekäme ich immerhin noch garantiert genau das heraus, was plus Zulagen über all die Jahre eingezahlt worden wäre. 

 

Der Berater erklärt mir auch, dass klassische Lebensversicherungen heute als nicht mehr besonders lohnenswert gelten. Aufgrund ihrer niedrigen Zinsen seien sie nur noch so sinnvoll wie ein einfaches Sparbuch. Außerdem lösten die meisten Versicherten ihre Lebensversicherung trotz bester Absichten noch vor dem Rentenalter auf und stünden später ohne da. Einen Rürup-Vertrag hingegen kann man vor dem Rentenalter nicht auflösen. Einen Riestervertrag zwar schon, dies sei aber in etwa so sinnvoll wie aus einem sich im Flug befindenden Flugzeug auszusteigen, so der Berater. Man müsse dann nämlich alle Zulagen zurückzahlen, plus Steuerrückerstattungen und Verwaltungskosten der Versicherung.

 

Ansonsten erfahre ich, dass die Zeit mein größtes Kapital ist. Heißt: Je früher ich anfange zu sparen, desto schmerzfreier kann ich genügend Geld fürs Alter anhäufen und desto souveräner kann ich die Schwankungen meiner Fonds auf den Finanzmärkten aussitzen. Außerdem sagt er: Wer streut, rutscht nicht aus. Im besten Fall bestehe die eigene Altersvorsorge aus mehreren Bausteinen. In einer Woche will er mir sagen, was er sich für mich ausgedacht hat. Wir vereinbaren einen zweiten Termin. 

 

Im Gegensatz zu Frauen wissen Männer, dass sie für sich sorgen müssen, sagt Helma Sick

 

Noch vor diesem zweiten Termin treffe ich Helma Sick in ihrem Büro im Münchner Stadtteil Lehel. Sie ist eine sehr herzliche, ältere Frau, bei der man sofort an das Wort „Anpackerin“ denken muss, und beteuert erneut, wie sehr sie sich über mein Interesse freue. Wir setzen uns auf die Couch in ihrem Büro und reden bestimmt zwei Stunden lang. Danach fühle ich mich, als hätte ich meine Unschuld in Sachen Emanzipation verloren und müsste eigentlich noch einen eigenen Text zum Thema „die rückschrittliche weibliche Lebensplanung im Jahr 2017“ schreiben.

 

Denn das sei das eigentliche Problem unserer Gesellschaft, sagt Sick: Nicht, dass die Rente generell ein aussichtsloses Unterfangen sei oder die Leute falsch vorsorgten. Sondern dass sie es gar nicht oder viel zu spät tun, und das betreffe eben leider vor allem Frauen. Allein die Statistik ihrer eigenen Beratungsfirma beweise das: „Von 5600 Neuberatungen wurden in 15 Jahren nur 200 von Klientinnen unter 35 wahrgenommen. Können Sie sich das vorstellen?“ Sie sieht mich fassungslos an. „Die fangen viel zu spät an und investieren dann zu kleine Beträge. Das kann doch nichts werden, da ist die Altersarmut vorprogrammiert!“

 

Männer hingegen fingen viel früher und viel selbstverständlicher mit der Vorsorge an. Im Gegensatz zu Frauen wüssten sie, dass sie für sich sorgen müssen. Ganz einfach weil es schon immer so gewesen sei. Sick spricht aus Erfahrung: „Viel zu viele Frauen verlassen sich wieder auf ihre Männer. Sie nehmen die Notwendigkeit ihrer eigenen Vorsorge nicht zur Kenntnis, arbeiten nach der Babypause nur noch in Minijobs oder ein bisschen Teilzeit und zahlen so nicht genügend in ihre Altersvorsorge ein. Geht das so weiter, dann steuern nicht nur diese Frauen, sondern die ganze Gesellschaft auf eine Altersarmut zu, die sich gewaschen hat.“ Sie nennt ein Beispiel für die jämmerliche Rate gut ausgebildeter und tatsächlich im Beruf stehender Frauen: 60 Prozent aller Medizinstudenten etwa seien Frauen. Ganze 21 Prozent dieser Frauen aber seien nie in diesem Beruf tätig, obwohl sie könnten. Das schade nicht nur diesen Frauen selbst, sondern allen, sagt Sick. Immerhin koste das Medizinstudium den Staat pro Student rund 200.000 Euro.

 

Junge Menschen sollten sich klar machen, dass es zur Würde eines Menschen gehört, vom Partner nicht finanziell abhängig zu sein

 

Bevor man gemeinsame Entscheidungen treffe, solle man sein Leben einfach mal von hinten her denken, fordert sie. Was ist in 30, 40 Jahren, wenn die Ehe nicht gehalten hat, die Kinder aus dem Haus sind, man aber nicht mehr in den Beruf zurück kann? Aus so einer Perspektive fielen viele Entscheidungen anders aus. „Wissen Sie, mein Lieblingsspruch ist: Hope for the best, prepare for the worst!“, sagt Sick. Junge Menschen sollten sich klar machen, dass es zur Würde eines Menschen gehört, vom Partner nicht finanziell abhängig zu sein.

 

Alles klar, Bewusstseins-Ebnung abgehakt! Und wie geht man jetzt konkret mit der idealen Finanzplanung vor? Erstens, sagt Sick: Bevor irgendjemand mit der Altersvorsorge anfange, brauche er erst einmal zwei Versicherungen. Die Haftpflicht und die Berufsunfähigkeitsversicherung. Dass junge Leute sich nämlich, bevor sie überhaupt mit dem Sparen anfangen können, durch einen blöden Unfall bis ans Ende ihrer Tage verschulden oder schon früh durch Krankheit berufsunfähig werden, komme häufiger vor, als man glaube. 

Zweitens: „Setzen Sie sich hin und rechnen sie sich aus, was Sie netto verdienen, was Sie ausgeben und was übrig bleibt. Wieviel davon können Sie für die Altersvorsorge beiseite legen? Nichts?“ Sick sagt, das höre sie immer wieder. Natürlich seien junge Leute keine Großverdiener. Aber es stimme einfach nicht, dass sie kein Geld hätten. Coffee to go, Fast Food, Fitnessstudiobeiträge, Maniküre, Waxing, Krimskramsläden, Drogerieeinkäufe – oft gebe man viel mehr Geld aus als nötig. Man solle sich bei allem, was man überlegt zu kaufen, fragen: Ist das jetzt ein Must have oder nur Nice to have? Dinge der zweiten Kategorie könne man sich sparen. Man dürfe sie sich schon mal gönnen, aber eben nicht ständig. Jeder könne eine Summe zwischen 50 oder 100 Euro im Monat zurücklegen, davon ist Sick überzeugt.

 

„Ich empfehle es übrigens auch nicht, sich auf den Rat von Freunden oder Familie zu verlassen, denn auch da wird viel Blödsinn erzählt"

 

Drittens, rät Sick: Ergründen Sie sich! Was ist Ihnen wichtig im Leben? Sicherheit, Risiko, Reisen, ein Eigenheim? Wollen Sie Familie? Nur wer weiß, wie er tickt, kann auch die richtige Vorsorgestrategie für sich finden. Sie muss zum eigenen Lebensstil und zu den eigenen Zielen passen. Logisch. Und das gleiche hatte mir ja auch der Berater schon gesagt.

 

„Ich kann Ihnen nur raten: Suchen Sie sich einen guten Berater, der Ihnen zur Seite steht, mit Ihnen all diese Fragen durchgeht, einen Plan für Sie schmiedet und diesen alle paar Jahre gemeinsam mit Ihnen anpasst.“ Sick hat in ihrem Büro Familien als Kunden, die in der dritten Generation zu ihr zur Beratung gehen. Sich selbst in das Thema hineinzudenken koste viel Zeit und Kraft. Und was in den Zeitungen stünde zum Thema Altersvorsorge, sei zu widersprüchlich um daraus eine individuelle Handlungsanleitung abzuleiten. „Ich empfehle es übrigens auch nicht, sich auf den Rat von Freunden oder Familie zu verlassen, denn auch da wird viel Blödsinn erzählt. Und Ihre Eltern kommen sowieso aus einer ganz anderen Generation, da hat sich seither viel zu viel getan.“

 

Man brauche heute im Übrigen keine Angst mehr haben, an unseriöse Berater zu gelangen. Niemand könne mehr einfach so vom Karstadt-Verkäufer zum Finanzberater umschulen. Jeder seriöse Berater müsse zertifiziert sein und einmal im Jahr von einer Aufsichtsbehörde kontrollieren lassen, was er tue. Außerdem habe er eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung zu haben, die teuer ist, aber seine Kunden und ihn schützt.

 

Ansonsten schwört auch Sick auf den Vorsorgeberater-Satz: Wer streut, rutscht nicht aus. „Im besten Fall kombinieren Sie verschiedene Vorsorge-Bausteine: eine gesetzliche Rente mit einer privaten und die mit staatlichen Zulagen oder Steuervorteilen wie dem Riester- oder Rürup-Modell. Dazu noch einen guten Aktien- oder Mischfonds, später vielleicht einmal eine Immobilie. Fangen Sie mit einem Sparplan an und erweitern Sie später um andere Bausteine. Momente wie eine Gehaltserhöhung bieten sich gut für das Aufstocken an. Ihr Lebensstil ändert sich ja durch die Erhöhung des Gehalts nicht, Sie können das dazugewonnene Geld gut investieren.“

 

Merke: Jedes Modell hat seine Vor- und Nachteile. Was sich individuell lohnt, hängt nicht nur von den eigenen Arbeits- und Einkommensverhältnissen ab, sondern auch davon, was man will im Leben. Falls sich also überhaupt eine Sache sagen lässt, dann die: Man kann nicht früh genug damit anfangen, sich diese Frage zu stellen. Und sich dabei von jemandem helfen zu lassen, der sich auskennt.

 

Das einzige, was mich vom Riestern jetzt noch abhält, ist, dass Riester und Rürup einen so schlechten Ruf in den Medien genießen. Als ich einer Bekannten davon erzähle, sagt auch sie sofort: Was? Riester? Das darf man nicht machen, das gilt doch als gescheitert!

 

Frage ich den Berater und Sick danach, sagen beide in Kurzform in etwa das gleiche. Nämlich, dass verschiedene Organisationen schon immer ganz grundsätzlich etwas gegen privatwirtschaftlich organisierte Altersvorsorge gehabt hätten. Besonders wenn es sich bei den Anbietern um Versicherungen handele. Die Gesellschaften stünden unter Beschuss, weil sie sich damit „eine goldene Nase“ verdienten. Aber die Frage sei doch: Warum soll jemand Geld für andere kostenlos verwalten? Eine ganze Reihe honoriger Finanzexperten fänden nach wie vor, dass die Riester-Rente ein lohnender und solider Baustein für die Altersvorsorge seien. Zumal diese gerade von der Bundesregierung verbessert und die Zulagen sogar aufgestockt würden. Ich in meiner Position würde von einem Riestervertrag nur profitieren.

 

Sowohl nach der Begegnung mit Helma Sick als auch nach meinen Terminen mit dem freien Berater, den ich vermutlich bald „meinen“ Berater nennen werde, durchströmen mich massenhaft Endorphine. Altersvorsorge als Thema an sich löst in mir immer noch keine Begeisterung aus. Aber die Tatsache, dass ich mich tapfer damit auseinandergesetzt habe und bald Herr eines ersten, winzigen „Vorsorge-Bausteins“ sein werde, verleiht mir irgendwie ein Gefühl von Macht und Unbesiegbarkeit. Was genau ich davon in 40 Jahren habe: wer weiß. Aber eins steht fest: Es wird besser sein als nichts.

 

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