Wer wird Webmillionär? Die wichtigsten Startups (Teil 2)

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greenmiles.de

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Worum geht es in Eurem Angebot? Wir bieten unseren Kunden die Möglichkeit, aktiv und eigenverantwortlich Beiträge zum Klimaschutz zu leisten. Grundsätzlich gilt es, CO2-Emissionen zu vermeiden z. B. durch effiziente Geräte im Haushalt oder spritsparendes Autofahren. Emissionen, die sich nicht mehr vermeiden lassen, können dann bei uns über die Unterstützung eines Klimaschutzprojektes an einem anderen Ort kompensiert werden. Alle unsere Projekte sind dabei nach Standard des Kyoto Protokolls erarbeitet und bei den Vereinten Nationen registriert. Der TÜV-Nord überprüft regelmäßig die Erfüllung der beauftragen Emissionsreduktionen. Somit hat der Kunde die Sicherheit, klimaneutral zu reisen. Was ist daran neu? Wir versuchen die Notwendigkeit, die CO2-Emissionen massiv zu mindern, durch die Einführung marktfähiger Produkte im Bereich Klimaschutz deutlich voran zu bringen. Mobilität gehört nun mal zu unserem moderne Leben. und nicht jeder kann gleich morgen seinen Wagen verkaufen und auf ein 3-Liter-Auto oder sogar ein Fahrrad umsteigen. Das 1 Liter Auto ist noch in weiter ferne. Hier bieten wir kurzfristig und mittelfristig eine Lösung. Mit der Fokussierung auf UN-Klimaschutzprojete, der TÜV-Zertifizierung und dem Angebot der Emissionsreduktion von 4 Verkehrsmitteln (Flug, Bahn, Auto und Bus) haben wir ein transparentes und glaubwürdiges Angebot geschaffen, aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Weitere Produkte sind bereits in der Entwicklung. Wie groß ist euer team? Wieviele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr? Am Anfang waren wir zu zweit, mittlerweile ist das Team deutlich gewachsen. Da auch externe Firmen wie z. B. Agenturen mit ins Risiko gegangen sind, sind je nachdem wie man rechnet sind bis zu 10 Leuten mit greenmiles befasst – allerdings nicht alle Vollzeit. Zum letzten Teil der Frage: in der Regel auf Stühlen, nein Spaß beiseite, wir haben unser Büro zurzeit im Herzen von Ottensen, einem belebten Stadtteil in Hamburgs Westen. Woher kommt euer Kapital? Das Kapital zum Start kam im Wesentlichen aus zwei Quellen, zum einen von Business Angels zum anderen vom Hamburger Existenzgründungsprogramm, das sog. Gründerjobs vergibt. Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden? Ich habe seit 2000 im Bereich Klimaschutz und Klimapolitik gearbeitet, d.h. zur Berechnung der CO2-Reduktion verschiedener Projekttypen geforscht zur Ausgestaltung des internationalen Klimaregimes promoviert. Das Wissen habe ich dabei auch immer auf reale Klimaschutzprojekte anwenden können und auch Regierungen in Entwicklungsländern beim Aufbau der nationalen Genehmigungsbehörden für diese sog. CDM-Projekte beraten. Irgendwann kam mir die Idee, dass ich diese Erfahrungen in marktfähige Produkte umsetzen könnte. Nach der Geburt meiner Tochter im letzten Herbst wurde mir dann klar: "Jetzt musst Du was sinnvolles machen" und das ließ sich am Besten in einer eigenen Firma umsetzen. Wenn es uns gelingt, die Kraft der Märkte zum Zweck des Klimaschutzes einzusetzen, werden wir signifikante Fortschritte bei der Emissionsreduktion machen. Wollt ihr damit Millionäre werden? Zunächst einmal wollen wir Klimaschutz in marktfähige Produkte übersetzen und das Geschäft dann wirtschaftlich betreiben. Bei der Vermarktung der Produkte leisten wir dabei einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung bezüglich der Problematik des Klimawandels in Unternehmen und bei den Verbrauchern. Dieser Aspekt der Klimarahmenkonvention wird m. E. bisher viel zu wenig beachtet. Was am Ende finanziell genau rauskommt, werden wir sehen. Was würdet ihr gerne in fünf/zehn jahren über euer Startup sagen können? greenmiles hat das Thema "menschlich verursachter Klimawandel" in die Köpfe der Leute getragen und eine Bewegung zum Klimaschutz initiiert. greenmiles ermöglicht es den Menschen, mit unseren Produkten und durch unsere Informationen klimaverträglich zu leben. Den Pfad zur „berühmten“ nachhaltigen Entwicklung haben wir ein deutliches Stück gangbarer gemacht. Wie verdient Ihr Geld? Für jede Tonne CO2, die wir kompensieren, behalten wir eine Marge ein, die hilft unsere Fixkosten zu finanzieren. Darüber hinaus bekommen wir von Unternehmen, die einen weitergehenden Beratungsbedarf zum Thema "Klimaschutz" haben und an unserer Expertise interessiert sind, Beratungshonorare. Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel? Ja, Umsatz haben wir bereits im ersten Monat gemacht, in dem wir online waren. Genaue Zahlen möchte ich an dieser Stelle nicht nennen, nur soviel: Die Zahlungsbereitschaft von Unternehmen, für die wir auch Produkte anbieten, ist derzeit noch größer als die der Endkunden. Aber das wird sich im Laufe der Zeit ändern, es wird mehr und mehr Mischformen geben.... Wieviele User habt Ihr bereits? Die Userzahlen schwanken stark über Tageszeit und Wochentag. Interessant ist, wie intensiv der Entfernungsrechner genutzt wird. So wie es derzeit aussieht, werden immer wieder auch mal die Emissionen verschiedener Verkehrsmittel mit einander verglichen. Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben? 5000 Welches andere deutsche Startup gefällt euch/nutzt Ihr selber? Die Idee von Syntops, sich täglich eine individuelle Zeitung erstellen zu lassen, finde ich hoch spannend.


jajah.com

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Worum geht es in Eurem Angebot?> JAJAH ist ein innovativer und simpler Weg, günstige Telefongespräche mit Hilfe des Internets zu führen, ohne Softwareinstallation und ohne ein Headset oder Mikrofon verwenden zu müssen. JAJAH verbindet zwei Telefone, Fest- oder Mobilnetz, lokal oder überall auf der Welt, ungeachtet ob der Angerufene mit dem Internet verbunden ist oder nicht. JAJAH funktioniert wie herkömmliche Telefonie, nur ist es viel günstiger oder sogar gratis! Mit JAJAH zu telefonieren ist so einfach, wie im Internet zu suchen. Einfach gewünschte Nummer eingeben und auf „Call“ klicken. Das ist es und das kann jeder. Was ist daran neu? Um mit JAJAH zu telefonieren, muss man keine Software herunter laden und mühselig installieren, man ist nicht mit einem Kopfhörer an den Computer gefesselt und es funktioniert so einfach wie in Google zu suchen. Wie groß ist euer team? Wieviele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr? JAJAH wurde von Roman Scharf und Daniel Mattes gegründet. JAJAH hat mittlerweile über 60 Mitarbeiter und Büros in Mountain View, Kalifornien, München und Israel. Woher kommt euer Kapital? Sequoia Capital, Globespan Capital, Intel, Deutsche Telekom Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden? Wir hatten keine andere Wahl Wollt ihr damit Millionäre werden?> Wir möchten die Barrieren der globalen Kommunikation niederreissen und wir haben schon ein weites Stück geschafft. Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können? JAJAH hat die Welt verändert und tut es noch. Wie verdient Ihr Geld? Im Prinzip so wie jede Telefongesellschaft, an den Telefonieminuten. Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel? Ja, aber die Höhe dürfen wir nicht bekanntgeben Wieviele User habt Ihr bereits? über 3 Millionen Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben? 5 Millionen Welches andere deutsche Startup gefällt euch/nutzt Ihr selber? pageflakes.com


mitbringzentrale.net

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Worum geht es in Eurem Angebot? Wir haben einen Online-Marktplatz gegründet, ähnlich einer Mitfahrzentrale – nur dass es sich bei uns um den Transport von Gegenständen handelt, die vielleicht besonders schwer oder sperrig sind und die zu den üblichen Konditionen zu teuer zu transportieren wären. Unsere Plattform bietet privaten PKW-Fahrern, Logistikfirmen, Taxifahrern etc. die Möglichkeit, Platz für Beiladungen anzubieten – sei es um die eigenen Benzinkosten zu senken, Leerfahrten zu vermeiden oder auch um sich nebenbei etwas dazuzuverdienen. Ebenso bietet die Mitbringzentrale Privatpersonen und Gewerbetreibenden die Möglichkeit, Beiladegesuche einzustellen, um so einen kostengünstigeren Versand zu erhalten. Angebote und Gesuche nach Beilademöglichkeiten ins europäische Ausland finden hier ebenfalls ihren Platz. Ob Firma oder privat, die Preise für einzelne Transporte sind frei verhandelbar. Alle Angebote und Gesuche sind kostenlos einsehbar. Das Aufgeben einzelner Anzeigen ist ebenfalls kostenlos. Die Mitbringzentrale berechnet auch keine Vermittlungsprovision. Was ist daran neu? Neu daran ist, dass sowohl Privatpersonen als auch Gewerbetreibende in dieser Plattform Angebote und Gesuche nach frei verhandelbaren Beilademöglichkeiten anbieten und finden können. Wie groß ist euer Team? Wie viele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr? 3 Personen, 2 Gründer. Wohn- und Geschäftssitz ist mittlerweile Panama. Woher kommt euer Kapital? Alle bisher angefallenen Arbeiten, also angefangen vom Businessplan bis hin zur Konzeption, Gestaltung und Programmierung der Site, sind in Eigenarbeit und ohne Eigenkapital entstanden. Für die Pressearbeit steht uns eine kleine PR-Agentur in Berlin hilfreich zur Seite, die wir von unserem Konzept überzeugen konnten und die gewillt ist, vorerst auf ein Honorat zu verzichten. Da Kapital - vor allem für Werbung - momentan nicht in ausreichendem Maße vorhanden ist, sind wir derzeit auf der Suche nach Kooperationspartnern. Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden? Da wir seit Jahren schon selbständig im Bereich Grafik- und Webdesign arbeiten, haben wir uns überlegt, welche Dienstleistung im Internet noch einen wirklichen Kundennutzen haben könnte. Aus eigenen negativen Erfahrungen heraus, speziell dem Preis-Leistungsverhältnis gängiger Versandunternehmen, sind wir dann auf die Idee der Mitbringzentrale gekommen, über die ein kostengünstigerer Transport von Gütern erzielt werden kann. Wollt ihr damit Millionäre werden? In Euro oder US-Dollar? Im Ernst, wir sind davon überzeugt, dass wir mit der Mitbringzentrale eine Idee haben, deren Zeit gekommen ist. Jetzt warten wir einmal ab, was passiert... Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können? Wir haben das Logistik- und Transportwesen revolutioniert. Wie verdient Ihr Geld? Zur Zeit im Bereich Tourismus-Marketing hier in Panama - bis die MBZ genug Geld mit der Schaltung kostenpflichtiger Anzeigen abwirft. (Hierbei handelt es sich nicht um einzelne Anzeigen, sondern um (gewerbliche) CSV-Dateien, die hunderte von einzelnen Anzeigen beinhalten können). Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel? Nein, zum einen sind wir erst seit 2 Monaten am Start und zum anderen ist das Aufgeben von Mitnahmeangeboten und -gesuchen momentan kostenlos. Wieviele User habt Ihr bereits? Die Zahl der registrierten User liegt bei ca. 150, aber wir verzeichnen mittlerweile jeden Tag mehrere Hundert Besucher auf der Webpage mitbringzentrale.de. Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben? Etwa 5.000 im privaten Bereich und 50 im gewerblichen. Welches andere deutsche Startup gefällt Euch/nutzt Ihr selber? Mir fällt grad keins ein...


mymuesli.de

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Worum geht es in Eurem Angebot? Wir verkaufen unter www.mymuesli.com individuelles Biomüsli aus 75 Zutaten ; das heißt, bei uns kann sich jeder sein ganz persönliches Müsli zusammenstellen und bekommt es dann bequem nach hause oder ins Büro geliefert. Was ist daran neu? Ein solches Angebot gab es bisher weltweit noch nicht. Komisch, oder? Wie groß ist euer team? Wieviele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr? Als Gründer sind wir zu dritt, Hubertus Bessau (26), Philipp Kraiss (26) und Max Wittrock (24). Für das Mixen des Müslis kommen noch ein paar Ausilfen dazu, Anja und Daniel , beide Studenten aus Passau, machen gerade bei uns ein Praktikum. Der Firmensitz ist Passau. Woher kommt euer Kapital? Bisher haben wir alles aus Erspartem und dem Cash-Flow finanziert. Aber vielleicht meldet sich ja auch bald ein Investor.... Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden? Als wir vor zwei Jahren die Idee für unser Unternehmen hatten, war für uns sofort klar: Das müssen wir probieren. Wollt ihr damit Millionäre werden? Wer möchte nicht mit seinem Unternehmen Geld verdienen; aber erstmal geht es uns darum ein gut positioniertes Unternehmen aufzubauen. Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können? Zunächst sollten wir aus unseren Anfangsfehlern, die ja jeder macht, gelernt haben. Außerdem wäre es schön sagen zu können, dass die letzten Jahre genauso viel Spaß gemacht haben wir die Anfangszeit. Wie verdient Ihr Geld? Wir kaufen Zutaten und verkaufen sie als Müsli weiter. Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel? Ja. Wir veröffentlichen keine Zahlen. Wieviele User habt Ihr bereits? Bei uns heißen die Kunden nicht User, sondern Müslifreunde. Aber auch hier verraten wir keine Zahlen ;-) Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben? Mehr Welches andere deutsche Startup gefällt euch/nutzt Ihr selber? Da gibt es ganz schön viele. Wir sind z.B. Fans von amiando.de, spreadshirt.de (auch wenn es eigentlich schon kein startup mehr ist), tripmonkey.de, managerfuchs.de (also lamagames)


qype.de

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Worum geht es in Eurem Angebot? Qype ist ein sozialer Raum im Web. Unsere Mitglieder beschreiben und bewerten ihre Lieblingsplätze in ihrer Stadt. Das sind Hotels, Kneipen, Kindertagesstätten, Sehenswürdigkeiten, Ärzte, Apotheken, Galerien, Sportvereine, Schneider, Restaurants, und und und – kurz: alles, was es in einem Branchenbuch gibt. Und noch viel mehr. Und viel persönlicher. Was ist daran neu? Unter www.qype.de finden sich Empfehlungen, die bisher nur im Freundeskreis weitergegeben wurden. Die Einträge sind mit persönlichen Eindrücken und Erfahrungen gespickt – sortiert sind sie nach Branchen, Schlagwörtern und Orten. Das Schöne: Man kann sich nicht nur anschauen, was bewertet wird, sondern auch, was der Schreiber sonst noch so schätzt. Denn was nützt es, wenn man Tipps von Personen erhält, deren Vorlieben genau am entgegen gesetzten Ende der Geschmacksskala liegen? So helfen diese Empfehlungen anderen Internetnutzer bei Ihren Konsum-, Lebens- oder Freizeitentscheidungen: welcher Picknickplatz ist mit dem Fahrrad gut erreichbar, wer kennt schöne Nichtraucherrestaurants, saubere Parks, kleine Flohmärkte oder zuverlässige Handwerker? Bei Qype findet jeder seine ganz persönliche Antwort – schnell, einfach, kostenfrei und mit ganz persönlicher Note. Wie groß ist euer Team? Wie viele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr? Wir sitzen in einem schönen Altbau mitten in der Hamburger City. Wir, das sind jetzt 12 Leute. Gegründet wurde Qype von mir, ist also eine Ein-Mann-Gründung, eher ungewöhnlich heute. Woher kommt euer Kapital? Wir haben das ganze Programm abgearbeitet: Zuerst eine Angel Finanzierung von einigen Business Angels, und danach Mitte 2006 Venture Capital von zweit internationalen Venture Capital Unternehmen. Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden? Ein Start-Up ist meiner Meinung nach ein Unternehmen in Gründungsphase, das gerade damit beginnt Strukturen aufzubauen. Es gibt eigentlich keine andere Gründungsvariante, wenn man selber was gründet. Wollt ihr damit Millionäre werden? Ich glaube grundsätzlich nicht an das schnell reich werden im Internet. Aber natürlich sind wir als echtes Business gestartet, das Erfolg haben soll. Und das heißt natürlich auch wirtschaftlichen Erfolg. Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können? Das es das richtige Angebot zur richtigen Zeit war und die Welt ein bisschen besser gemacht hat. Menschen können, wenn sie umziehen oder etwas Neues erleben wollen, sofort auf Tipps und Erfahrung anderer Nutzer zurückgreifen. Und das wollen wir in Europa schaffen. Wie verdient Ihr Geld? Geld verdienen wir in erster Linie mit Online-Werbung. Start dazu war im Januar. Der Verkauf von Werbeplätzen auf Qype wird aber nicht die einzige Einnahmequelle bleiben. Genaueres verrate ich aber noch nicht. Macht Ihr bereits Umsatz? Wie viel? Noch ist es nicht soweit. Unser Ziel ist, spätestens bis Ende 2008 schwarze Zahlen zu schreiben. Wie viele User habt Ihr bereits? Aktuell haben wir mehr als eine Million Nutzer monatlich, Tendenz weiter steigend. Sie alle stöbern in den gut 60.000 Tipps auf der Site. Mehr als 40.000 von ihnen sind aktive Autoren, beschreiben und bewerten also ihre Lieblingsplätze. Wer selber Beiträge schreiben möchte, muss sich bei Qype registrieren. Die Inhalte stehen aber allen Nutzern zur Verfügung. Wie viele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben? Wenn die Entwicklung so weitergeht, dann werden wir in einem halben Jahr 1,5 Millionen Menschen von der Qype-Idee überzeugt haben. Wir sind jetzt schon das größte Empfehlungsportal in Europa. Die Mund-zu-Mund-Propaganda funktioniert – sogar über die Grenzen Deutschlands hinweg. Welches andere deutsche Startup gefällt euch/nutzt Ihr selber? Das sind zwei: Sevenload und Rivva.


spielerkabine.net

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Worum geht es in Eurem Angebot? SPIELERKABINE.net hat sich auf die Fahnen geschrieben, eine Webseite für Sportler von Sportlern auf die Beine zu stellen, die sich nicht, wie alle anderen, mit Profisport beschäftigt, sondern mit den Ligen, in denen die Leute selbst spielen. Dabei steht der Sportler mit seiner Mannschaft im Mittelpunkt. Was ist daran neu? Der Amateurbereich hatte bis jetzt nicht genügend Möglichkeiten, eine ähnlich umfangreiche und informative Berichterstattung wie die Profiligen zu unterhalten. Das wird sich damit jetzt ändern! Mit den Möglichkeiten der multimedialen Sportberichterstattung in Bild, Ton, Text und Video innerhalb von SPIELERKABINE.net kann jeder von der Kreisklasse bis in die Regionalliga über die Mannschaft, die ihn interessiert Informationen erhalten oder selbst berichten. Außerdem wird es auch Funktionen geben, die die Sportler bei der alltäglichen Organisation von Mannschaften und Vereinen unterstützen, so dass man weniger Zeit für Organisatorisches und mehr zum Sport treiben hat. Wie groß ist euer Team? Wieviele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr? Das Team besteht aus fünf Studenten bzw. Absolventen von der Hochschule der Medien Stuttgart, dem Hasso-Plattner-Institut Potsdam und der Humboldt-Universität Berlin. In Stuttgart steht in der WG von Christian und Olli der lange Küchentisch, der uns zugleich als Schreibtisch und Besprechungstisch dient. Manchmal schläft auch einer von uns direkt in der Küche, weil mal wieder Nachtschichten eingelegt wurden. Woher kommt euer Kapital? Wir finanzieren das Projekt, in dem wir uns mit Nebenjobs durchschlagen. Darüber hinaus sind wir als eines der innovativsten Projekte in Baden-Württemberg mit einem Geldpreis ausgezeichnet worden. Bislang haben keine Investoren in das Projekt investiert. Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden? Wir wollen etwas bewegen und unsere Ideen und Visionen umsetzen. Dabei haben wir keine Angst ins kalte Wasser zu springen, sondern freuen uns darauf, dass wir jeden Tag Dinge lernen, die wir in einem Angestellten-Verhältnis erst viel später oder überhaupt nicht lernen würden. Wollt ihr damit Millionäre werden? Wir wünschen uns, dass wir damit unseren Lebensunterhalt sichern können, um uns voll auf das Projekt zu konzentrieren. Denn momentan werden wir immer wieder von Nebenjobs abgelenkt, die wir annehmen müssen, um die Miete zu bezahlen. Über lange Sicht soll natürlich ein wenig mehr rüberkommen, als das, was man als Student braucht, um sich zu finanzieren. Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können? SPIELERKABINE.net ist DIE Anlaufstelle für Hobby- und Vereinssportler im Internet, das als unverzichtbares Werkzeug jedem Sportler bei der Organisation und Dokumentation seines Sports unterstützt. Dabei geben wir den Erfolg der Plattform durch soziales Engagement im Bereich Sport- und Nachwuchsförderung wieder zurück an den Breitensport. Wie verdient Ihr Geld? Wissen wir zwar schon, können wir aber aus Wettbewerbsgründen noch nicht sagen. Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel? Nein, keine Umsätze bislang. Wieviele User habt Ihr bereits? 500 begeisterte Online-Sportler! Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben? Wenn es so weitergeht wie bisher, sind wir bei ca. 6000 registrierten Sportlern. Welches andere deutsche Startup gefällt euch/nutzt Ihr selber? amiando, edelight, Mister Wong, mymuesli, TOWNKINGS, sevenload, weblin, globalzoo, jajah


edelight.de

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Worum geht es in Eurem Angebot? edelight ist eine Shopping-Community, in der Nutzer Ihre Lieblingsprodukte empfehlen, sich Ihre Wünsche erfüllen lassen oder einfach in den persönlichen Empfehlungen anderer Menschen stöbern. Das Interesse für bestimmte Produkte ist gleichzeitig die Basis, dass sich Nutzer über ihre Interessen austauschen und vernetzen können. Mit den persönlichen Empfehlungen und Wünschen lassen die Nutzer andere wissen, von welchen Produkten Sie überzeugt sind und ob sich ein Kauf wirklich lohnt. Menschen mit ähnlichen Interessen und Wünschen können sich dabei an den Empfehlungen orientieren. Bei Käufen, die über persönliche Empfehlungen unserer Nutzer entstehen, beteiligen wir diese zu 50% an unseren Provisionseinnahmen. Was ist daran neu? Zum einen stammen jegliche Inhalte auf edelight von unseren Nutzern und zum anderen beteiligen wir unsere Nutzer an den Einnahmen. Außerdem können sich unsere Nutzer shopübergreifende Wunschlisten erstellen, d.h. dass sie im Gegensatz zu bestehenden Wunschlistenanbietern wie z.B. Amazon, nicht nur auf Produkte aus dem jeweiligen Shop zurückgreifen können, sondern sich jeden Artikel dieser Welt wünschen können. Wie groß ist euer Team? Wieviele Gründer gibt es? Wo sitzt ihr? Wir sind 3 Gründer und diese Woche aus unserem 30qm-Büro in Denkendorf (in dem wir in den letzten Wochen zu siebt gearbeitet haben) nach Stuttgart gezogen. Ingesamt arbeiten derzeit ca. 15 Personen an edelight. Woher kommt euer Kapital? Damit wir beweisen können, dass edelight funktioniert, haben wir die erste Phase selbst finanziert. Seit Juli ist Burda Digital Ventures mit einer Minderheitsbeteiligung im Boot und unterstützt uns mit finanziellen Mitteln. Wieso habt ihr euch für die Variante Startup entschieden? Weil diese die reizvollste war. Wir hatten zum Teil schon 6 Jahre Erfahrung in der Unternehmensberatung und selbst in dieser Branche wiederholen sich dann die Tätigkeiten. Es war also an der Zeit, neues zu lernen und sich selbst zu verwirklichen. Wollt ihr damit Millionäre werden? Wir sind große Risiken eingegangen, indem wir unsere Arbeitsverträge gekündigt und teilweise Kredite aufgenommen haben. Entsprechend würden wir uns natürlich freuen, wenn es uns gelingt, durch edelight finanziell unabhängig zu werden. Millionen haben wir uns aber nicht als Ziel gesetzt. Was würdet ihr gerne in fünf/zehn Jahren über euer Startup sagen können? Das es sich für alle Beteiligten gelohnt hat und alle bereit wären, den gleichen Schritt erneut zu machen. Wie verdient Ihr Geld? Aktuelle bekommen wir Provisionen für Verkäufe, die über edelight zustande kamen. Macht Ihr bereits Umsatz? Wieviel? Wir machen im Prinzip seit dem ersten Tag Umsatz. Es gibt daher Nutzer, die bereits 500,- Euro Dankeschönprovisionen erhalten haben. Wieviele User habt Ihr bereits? Aktuell haben wir deutlich mehr als 100.000 Besucher pro Monat Wieviele User wollt Ihr in einem halben Jahr haben? Wir streben ca. 100.000 Neuanmeldungen an. Welches andere deutsche Startup gefällt euch/nutzt Ihr selber? Joinr.de und Spielerkabine.net


Von StudiVZ haben wir leider keine Antwort bekommen

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Hier geht es zu Teil 1 der Liste der 25 wichtigsten deutschen Startups.

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