Schreiende Handys und singende Monitore

Schlechte Idee: Handys klauen in England Nach Angaben der britischen Firma
michele-loetzner

Schlechte Idee: Handys klauen in England

Nach Angaben der britischen Firma Synchronica wird der Diebstahl eines Geldbeutels erst nach einer Stunde bemerkt, der Verlust des Handys hingegen fällt den meisten Menschen schon nach durchschnittlich 30 Sekunden auf. So. Was macht man mit diesem Wissen? Man nimmt es sich zu Herzen und entwickelt eine Diebstahlsicherung der ganz anderen Art. Meldet ein Mobilfunknutzer den Verlust seines Handys, wird mittels der von der Firma entwickelten wipe-and-lock-Technologie eine sofortige Löschung der auf dem Telefon gespeicherten Daten veranlasst, die es dem unrechtmäßigen Besitzer unmöglich machen, auf Nummern und andere Informationen zuzugreifen. Der Clou an der Sache ist allerdings der ausgelöste Alarm: das Handy macht ordentlich Terror in der Jackentasche des Diebes, indem es schreit und plärrt, was das Zeug hält. Wie sich das anhört? Auf dem Chip ist eine menschliche Stimme installiert, die bei Aktivierung des Alarms ohrenbetäubend zu schreien beginnt. +++ Gute Idee: Konzerte kostenlos live am Computermonitor verfolgen

In Zusammenarbeit mit den Amsterdamer Nachtclubs Melkweg und Paradiso bietet die Internetseite Fabchannel kostenlos Konzertmitschnitte an. Mehrere installierte Kameras übertragen die Konzerte via Internet und jeder kann kostenlos Livekonzerte in Topqualität auf dem Schreibtischstuhl verfolgen. Endlich keine lästigen, arythmischen Tänzer mehr um dich herum, verqualmte Luft und schlechte Sicht fällt ohnehin weg. Wer den Live-Auftritt verpasst, kann im Nachhinein mit einer kostenfreien Registrierung Aufzeichnungen von Bloc Party, The Pipettes, Simple Minds oder The Veils ansehen und die Lieblingstracks sogar in einer Playlist zusammenstellen. Eine Superidee für alle, die die Lieblingsband versäumt haben oder nicht bis nach Timbuktu zum nächsten Auftritt gurken wollen.

Fotos: synchronica.com und fabchannel.com

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