Coole Nerds, konservative, schwule Männer und billige Wohnungen

Es war eine Woche der Gegensätze auf jetzt.de: Da kam alles zusammen, was nicht zusammengehört. Was sonst noch so los war, wurde wie immer im Wochenrückblick fein säuberlich notiert.
teresa-fries

Schaut auf diese Stadt  
In der Stadtvertretung sitzen zwei NPD-Abgeordnete und trinken in der Sitzungspause mit der CDU-Fraktion Kaffee. Leider kein abwegiges Bild für die Region Mecklenburg-Vorpommern. Anke Luebbert hat sich dort in einer Stadt umgeschaut und [link=/texte/anzeigen/567360/Schaut-auf-diese-Stadt" target="_blank">gezeigt, was passiert, wenn die Demokratie den Falschen in die Hände fällt.

„Auch Schwule sind hier konservativer“  
Die Homo-Ehe ist seit Wochen wieder Diskussionsthema in Deutschland. Über München hält sich hartnäckig das Gerücht, dass hier alle etwas spießiger und intoleranter seien. Teresa Fries hat schwule Männer und lesbische oder bisexuelle Frauen [link=/texte/anzeigen/567656/Die-Community-ist-sehr-ueberschaubar" target="_blank">in München gefragt, wie es sich denn wirklich hier leben lässt.

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Illustration: Julia Schubert



Wenn ich groß bin, werde ich Nerd  
Barack Obama hat die Nasa-Nerds für cool erklärt. Seitdem hat sich in Amerika das Bild, das man sonst von den inselbegabten Technikmenschen hat, geändert. Matthias Kolb erklärt, warum auf so manchen Berufs-Wunschzetteln „Nerd“ stehen könnte.

Gekommen um zu bleiben  
Überall steigen die Mieten und das Wohnen wird immer teurer. In Leipzig haben sich junge Menschen eine Lösung einfallen lassen: Sie ziehen in Kollektivhäuser. Clemes Haug hat eine alternative Wohngemeinschaft für jetzt.de besucht.

Wie viele bin ich und wer bin ich wo?  
Wir alle wollen immer wir selbst und extrem authentisch sein. Aber wenn wir ehrlich sind: Es gibt immer Situationen, in denen wir in die seltsamsten Rollen verfallen. Die jetzt.de-Mitarbeiter haben verraten, welche Nebenrollen in ihnen so schlummern.

Und im Kosmos hat jetzt-User Digital_Data den Text über den DAU (den dümmsten anzunhemenden User) aus dem Magazin "jetzt Schule & Job" fortgeführt.

Worüber alle in der KW 10 geredet habe:
Hugo Chávez ist tot. In Venezuela trauern Zehntausende um ihren Präsidenten. Für viele von ihnen galt er nicht nur als Politiker, sondern auch als Heilsbringer. Innerhalb von 30 Tagen müssen nun Neuwahlen ausgerufen werden. Bis dahin übernimmt Vizepräsident Nicolás Maduro.

Gedanken zur Nachrichtenlage:
Die Situation in Syrien wird immer kritischer. Nach der Geiselnahme von 21 unbewaffneten Blauhelmsoldaten am Golan spitzt sich die Lage zu. Die Freilassung, die für Freitagmorgen möglich schien, ist gescheitert. Die Rebellen fordern weiterhin den Rückzug der syrischen Regierungstruppe aus der Region um Dschamla und ein Ende der Luftangriffe. Die Parteien stünden zur Zeit nicht in Verhandlung, sagte die Sprecherin der Rebellengruppe. Auch die Entwicklungen in Nordkorea geben Anlass zur Sorge. Das Land kündigte sämtliche Nichtangriffs-Abkommen mit Südkorea. Noch rechnen viele Beobachter allerdings nicht mit einem Krieg.

Ohrwurm der Woche:

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