Die Aufmacher der Woche: Vom Leben ohne Frau und Fernseher

Online ist so schnell! Deswegen halten wir einmal die Woche inne und blicken zurück, welche Themen auf jetzt.de zu lesen waren.
peter-wagner
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Illustration: Julia Schubert

Der Montag begann schon mal sehr interessant, weil Mercedes Lauenstein ihr Vorbild Marie Pohl getroffen hat. Marie hat vor acht Jahren mit Anfang 20 das Buch "Maries Reise" geschrieben. Darin ging es ihr vor allen Dingen darum, zu erfahren, wie andere junge Menschen auf der Welt ihr Leben beginnen. Für Mercedes war das Buch damals wie eine Bibel. Nun wollte sie wissen, was aus Marie Pohl geworden ist. Sie hat es erfahren. Nebenbei hat sie etwas Wichtiges gelernt. Aber das liest du hier. Am Dienstag war ein Text zu lesen, der offenbar sehr viele Menschen angesprochen hat. Fiona Weber-Steinhaus hat für uns einen jungen Mann getroffen, der mit Mitte 20 noch nie eine Freundin hatte. Viele Leser haben in den Kommentaren darauf hingewiesen, dass das ja nun wirklich kein beklagenswerter Zustand sei. Trotzdem fand der Text Anklang und wurde bislang mehr als 700 mal kommentiert. Vielleicht auch deswegen, weil der junge Mann in dem Text darüber gesprochen hat, wie es grundsätzlich ist, wenn man single durch eine Welt voller Paare spaziert. Mitte der Woche haben viele Leute den Kopf geschüttelt, als in der Financial Times Deutschland die Nachricht erschien, nach der MTV vom nächsten Jahr an ein Bezahlsender werde. Der Sender hat viele Wandlungen durchgemacht. Zuletzt wurde der Begriff "Music Television" aus dem Untertitel zum Logo gekürzt. Vielleicht muss man sich deshalb über keine Entwicklung mehr wundern. Unser Autor Jochen Overbeck hat den Sender immerhin würdig verabschiedet. Herrjee, am Donnerstag waren viele Leute aufgeregt, weil der Facebook-Film "The Social Network" in die deutschen Kinos kam. Elegisch wurde in vielen Medien über Mark Zuckerberg nachgedacht. Ist er so, wie im Film dargestellt? Ist er in Wahrheit dümmer? Klüger? Will er alle Daten der Welt? Es gibt allerhand Fragen, die man Mark Zuckerberg stellen könnte. Aber man sollte vielleicht nicht den Fehler machen, sie Jesse Eisenberg zu stellen, der Zuckerberg darstellte. Mercedes Lauenstein hat ihn bei der Promotiontour in Deutschland getroffen und den Fehler umgangen. Sie hat Eisenberg mit ganz anderen Fragen konfrontiert und herausgekommen ist ein sehr lesenswertes Interview. An der Buchmesse kommen wir nicht vorbei, jetzt.de ist schließlich als Community groß geworden, in der die Leser schreiben und mitschreiben und mitlesen. Unter anderem hat die Redaktion deshalb am Freitag erzählt, welches Buch gerade bei ihr zu Hause auf dem Nachttischchen liegen. Und Simon Hurtz hat die Tür zu seinem Leben geöffnet, das er bislang ohne Fernseher und dafür mit ganz vielen Büchern bestritten hat. Wie das ist? Das liest du hier. Ein schönes Wochenende wünscht dir deine jetzt.de-Redaktion!

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