Entwurmungsmittel, Spezi und Bilderfriedhöfe

Was Twittermädchen sind und was du sonst noch auf jetzt.de und im Netz verpasst hast, erfährst du im Wochenrückblick.
dorothea-wagner
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Illustration: Julia Schubert


Die Twitter-Mädchen
Twitter wird in den Medien vor allem als Echtzeit-Portal für Nachrichten bejubelt. Jetzt-Mitarbeiterin Nadja Schlüter beschäftigte sich diese Woche mit einem ganz anderen Phänomen: [link=/texte/anzeigen/570442/Twitter-Maedchen" target="_blank">den Twitter-Mädchen. Mit jungen Frauen, die in 140 Zeichen offensiv über ihr Privatleben schreiben, auch über den eigenen Körper, Weiblichkeit und Sex. Der Text wurde heftig diskutiert, das Hashtag [link=https://twitter.com/search?q=%23twittermaedchen&src=hash" target="_blank">#Twittermädchen zum Twittertrend.

„Keinen Bock auf Kamera und euch“
Drei Jahre lang begleitete der Berliner Filmstudent Daniel Abma drei Jugendstraftäter, die aus dem Gefängnis entlassen wurden. Das Ergebnis: der Dokumentarfilm „Nach Wriezen“. Jetzt-Autorin Kathrin Hollmer sprach mit Abma über seine Erfahrungen beim Dreh, seine Beziehung zu den Protagonisten und wie ihr Leben nach dem Ende der Dreharbeiten weitergegangen ist.

Ecstasy oder Entwurmungsmittel?
Niedersachsen will Drogenkonsumenten  zukünftig anbieten, dass sie ihren Stoff auf seine Reinheit untersuchen lassen können. Damit die Konsumenten sicher sein können, dass die Droge nur drinnen ist, was drinnen sein soll, und sie nicht mit anderen chemischen Substanzen gestreckt wurde. Zu diesem Anlass stellte jetzt-Autorin Veronika Wawatschek ein mobiles Drogentestlabor in Österreich vor.

Der große Spezi-Test
Spezi ist das vielleicht münchnerischste Getränk, der Durstlöscher in allen Lebenslagen und für alle Altersklassen. Deswegen war es diese Woche höchste Zeit, dass die verschiedenen Cola-Orange-Mixgetränke mal auf Aussehen, Geschmack und Prickelfaktor geprüft werden. Im großen Spezi-Test hat sich die jetzt-Redaktion aber auch überlegt, welche Sorte zu welchem Stadtteil passt und mit welchem Spruch man die Spezi eigentlich bewerben müsste.

Gegen den Bilderfriedhof
Ständig drücken wir auf den Auslöser unserer Digital- und Handykameras. Aber die 682 Fotos aus dem Urlaub in Marokko wandern nicht etwa in ein Fotoalbum, sondern unsortiert in den Computer, die Festplatte wird zum Bilderfriedhof. Christian Helten hat sich mit einem Software-Entwickler unterhalten, der die vergessenen Bilder zum Leben erwecken will.

Und im Kosmos hat jetzt-User FlohKopf über die Gemeinsamkeiten zwischen seiner Mama und seinem Freund geschrieben. Denn davon gibt es ziemlich viele.

Worüber in der 18. Kalenderwoche sonst noch gesprochen wurde
Vor allem über Fußball. Denn diese Woche waren die Rückspiele im Champions-League-Halbfinale. Gerade das Spiel von Borussia Dortmund gegen Real Madrid wurde zur Zitterpartie. Doch nach dieser Fußballwoche steht fest: Dieses Jahr wird ein deutscher Verein die Champions-League gewinnen.

Gedanken zur Nachrichtenlage
Mittlerweile ist die Zahl der Opfer bei einem Hauseinsturz in Bangladesch auf über 500 Tote gestiegen, rund 150 Menschen werden in den Trümmern noch vermisst. In dem illegal errichteten Fabrikgebäude nähten tausende Männer und Frauen Klamotten für Marktgiganten wie Primark. Das Unternehmen hat mittlerweile angekündigt, dass die Betroffenen und Angehörigen der Opfer finanziell entschädigt werden sollen. Doch das ändert nichts an dem grundsätzlichen Problem, dass die Arbeitsbedingungen in der Klamottenindustrie in Ländern wie Bangladesch katastrophal sind. Deswegen fordert zum Beispiel die Kampagne für saubere Kleidung, dass endlich mehr Modeunternehmen ein verbindliches Abkommen zum Gebäude- und Brandschutz unterzeichnen.

Tier der Woche
http://www.youtube.com/watch?v=zQX1Ep0Geew
Warum nur sagen, dass das Essen gut schmeckt? Ein Geräusch-Vorschlag für die nächste Einladung bei Freunden.

Tumblr der Woche
Die geflieste Ästhetik der Berliner U-Bahnhöfe sammelt die Fotografin Kate Seabrook auf dem

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