Erkältungen und Mädchen vs. Frauen

Die Woche netzlos im hinterdupflerischen Nirgendwo verbracht? Der Wochenrückblick sagt dir, was auf jetzt.de wichtig war.
jetzt-redaktion

Montag: Das heißeste Smalltalk-Thema des Herbstes ist die Erkältung – da kommt selbst der zeitlose Klassiker der Wetterbefindlichkeiten nicht gegen an. Max Scharnigg hat sich am vergangenen Montag einmal daran gemacht, den üblichen Standardsätzen hinterher zu sinnieren. Ein Userfoto der Woche gab es von francesbean, diesmal mit radelnden Geistern.  

Dienstag: Über Fernbeziehungen ist noch längst nicht alles gesagt, findet Nadja Schlüter – zum Beispiel, in welchen Phasen sie verlaufen und was die Freundeskreise der zwei Fernliebenden damit zu tun haben. Dirk von Gehlen hingegen lässt der Gedanke der Wetter dass...?-Nachfolge keine Ruhe, er plädiert in seinem Text Die unglaubliche Variante stark für Joko und Klaas. Nur sie seien in der Lage, die Sendung ihrer Stabschicht zu entledigen und sie wieder auf ein sehenswertes Level zu hieven. 
Waargh, Dönermorde, Rechtsextremismus.... ähm, what? Wer die Debatte nicht von vornherein mitverfolgt hat oder schlichtweg den Überblick verloren hat, der findet hier eine Zusammenfassung über die wichtigsten Blogmeinungen. 
Das "Offscreen"-Magazin soll einen Gegenpol zu den kurzlebigen Online-Inhalten darstellen und mit einem gewissen Abstand auf die kreativen Köpfe der Branche blicken lassen. Gute Idee – die leider eine Menge Geld kostet. Wer mag, kann spenden.

Mittwoch: Heute löste der Text „Hört auf, euch Mädchen zu nennen" eine große Emanzipationsdebatte aus. Die Kanadierin Carolin Drucker vertritt die Meinung, Frauen, die sich als „Mädchen" betitelten, dürften sich nicht über mangelnde Gleichberechtigung wundern.
Wen das weniger kratzte, weil er schon ausreichend damit beschäftigt war, sein Leben auf die Reihe zu kriegen, dem half garantiert Peter Wagners Psychotest „Welcher Planer bist du?" auf die Spur. Außerdem widmeten wir uns noch einmal dem Thema Erkältung, diesmal aber ganz ernsthaft: Therese Meitinger bereicherte das Lexikon des guten Lebens mit einem wunderbaren Text zur erfolgreichen Bekämpfung des grippalen Infekts.
Zu guter Letzt noch eine lustige Anekdote von jenseits des jetzt-Kosmos: In diesem Text regt Sascha Lobo sich über den Realitätsverlust der PR-Branche auf, und verweist dabei auf eine herrliche Parodie aller beknackten Versuche seitens Werbeagenturen, ihr totlangweiliges Produkt als das weltbewegende Wahnsinnprodukt zu positionieren. Einfach selbst lesen bitte, hier geht es zum Zongo-Limone-Imperium (das es mittlerweile auch schon mit WLAN und in Holunder gibt!)

Donnerstag: Normalerweise will der Kunde was vom Taxifahrer, diese Woche hat Juri Gottschall den Spieß einmal umgedreht: Er hat sich von Münchnern Taxifahrern zu ihren Lieblingsplätzen der Stadt bringen lassen – und einige nette Geschichten mit heimgebracht. Nadja Schlüter ist neu in München und will wissen, mit wem sie da eigentlich Tag und Nacht das Haus teilt: Hier entlang zur ersten Folge der sehr lesenswerten Nachbarnkolumne. 
"Was hörst du da für coole Musik? Darf ich auch mal? Ey, ist das ein Skateboard? Willst du gratis meinen knackigen Hintern sehen?" Na, nach wem klingt das? Nach Tatort-Kommissar Til Schweiger natürlich. Aber bittesehr, mehr dazu hier.
Juliane Frisse ist dem, ähm, äußerst einfallsreichen Slogan „Occupy University" hinterhergegangen und hat dafür mit dem Mitorganisator und Berliner TU-Studenten Eric Marquardt gesprochen. 

Freitag: Wäre doch irgendwie hübsch, dachte sich Grafikdesigner und Künstler Robin Stam aus Holland und baute im niederländischen Spijkenisse kurzerhand zwei auf dem 10- und 50-Euro Scheinen abgebildete Brücken nach.
Daniel Schieferdecker liefert uns eine neue Folge seiner Danebenjob-Kolumne, in der es heute um Sonja und ihre Erlebnisse als Hostel-Rezeptionistin geht. Und weil jede Woche ohne Topsexliste eine langweilige Woche ist, hat sich unsere Untenrumexpertin Valerie Dewitt ausgiebig im Land der Schweinereien umgesehen – und ist dort auf Dinge wie Gleitgel mit Speckgeschmack und andere Abtörnitäten gestoßen. Gutes Gruseln allerseits! 

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