Hasenfest und Gottes Universitätssegen

Etwas Gutes hat das Tanzverbot: Frisch und munter können wir den Rückblick präsentieren, mit jetzt.de-Highlights und allem, was die On- und Offline-Welt diese Woche beschäftigt hat.
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Illustration: Julia Schubert



Kirchenaustritt mit einem Gläschen Sekt
Feiertage wie der Karfreitag sind an sich super, weil man nicht arbeiten muss. Nur das mit dem Tanzverbot ist oft ärgerlich. Genau dagegen protestiert auch die kirchenkritische Giordano-Bruni-Stiftung. Nadja Schlüter hat[link=/texte/anzeigen/568798/Kirchenaustritt-mit-einem-Glaeschen-Sekt" target="_blank"> mit einem Vertreter der Stiftung gesprochen, der im Rahmen des „Hasenfestes“ zum kollektiven Kirchenaustritt aufruft.

Mehr Farbe für Türken
Junge Türken fühlen sich in den Medien oft falsch dargestellt. Es findet sich nur ein großer Haufen an Klischees und persönlich angesprochen fühlen sie sich davon überhaupt nicht. Unser Autor Hakan Tanriverdi hat mit zwei Studenten aus Dortmund gesprochen, die das ändern wollen und einfach ihr [link=/texte/anzeigen/568666/Mehr-Farbe-fuer-Tuerken" target="_blank">eigenes Magazin herausbringen.

Trainspotting Hannover
Ein Küchentisch, eine krasse Drogengeschichte und ein grandioser Erzähler – das ist das, was „Shore, Stein, Papier“ zur wohl besten YouTube-Serie macht, die gerade zu finden ist. Zu Beginn der zweiten Staffel hat Malte Borgmann erklärt, was die Episoden des Ex-Heroin-Junkies [link=/texte/anzeigen/568712/Drogentagebuch" target="_blank">so besonders machen.

Wie viel Kirche steckt in der Uni?
Um Gottes Segen für ihr Studium bitten wohl die wenigsten so explizit. Und doch ist der Grundvorrausetzung für jeden einzelnen Studenten. Denn ohne die Zustimmung der Kirche dürfte an vielen Unis gar nicht gelehrt werden. Die bayerischen Bischöfe wollen diesen Einfluss nun aufgeben. Feline Gerstenberger hat einmal geschaut, was die Kirche an deutschen Universitäten wirklich so zu sagen hat.

Breaking Brezn
„Monaco Franze“ ist nur eine der alten Serien, die man als Münchner kennen muss. Doch was ist eigentlich mit neuen Produktionskonzepten in der Stadt? Unser Autor Josef Wirnshofer hätte da eine Idee.

Darüber haben in der KW 13 alle gesprochen:
Der Mordfall „Meredith Kercher“ wird erneut aufgerollt. Amanda Knox, von den Medien „der Engel mit den Eisaugen“ genannt, wurde zusammen mit ihrem Ex-Freund in diesem Fall erst verurteilt, 2011 aber in zweiter Instanz freigesprochen. Nun hat das oberste Gericht in Italien den Freispruch wieder aufgehoben. Der spektakuläre Prozess soll 2014 erneut aufgenommen werden.

Gedanken zur Nachrichtenlage:
Seit Tagen gibt es Proteste gegen die Presseakkreditierungsvergabe des Münchner Oberlandesgerichts für den NSU-Prozess. Obwohl acht der zehn Mordopfer türkischer Abstammung waren, haben türkische Medien keinen Platz im Gerichtssaal garantiert. Schon länger ist die geringe Zahl an Presseplätzen während der Prozesse ein Streitpunkt. Den Vorschlag, das Verfahren per Videoübertragung auch für nicht akkreditierte Journalisten zugänglich zu machen, lehnte das Gericht ab. Diese Sturheit wirft schon vor Prozessbeginn ein negatives Licht auf die Verantwortlichen. Türkische Medien können jetzt nur noch auf die Unterstützung zum Beispiel deutscher Kollegen hoffen, die sich solidarisch zeigen und ihnen ihren Platz im Gerichtssaal überlassen könnten.

Und im Kosmos hat jetzt-User battlegnom über die Scheidung seiner Eltern geschrieben – endlich nach 37 Jahren Ehe.

Tier der Woche:

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