Papierschiffchen und ein abergläubischer Computer

Du warst die ganze Woche im Urlaub und hast mal eine Internet-Pause eingelegt? Kein Problem, hier erfährst du, was in den letzten Tagen auf jetzt.de wichtig war.
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Illustration: Julia Schubert



Montag:
Auch wenn gerade keine Kerzensaison ist - zwei Berliner Architekten haben zusammen mit einer Duftdesignerin versucht, das einzufangen, was die großen Ferien ausgemacht hat. Max Scharnigg hat die beiden interviewt.
Das Ding der Woche: Papierschiffchen sind zur Zeit überall: auf Stoffbeuteln, T-Shirts und sogar auf Hauswänden. Zeit, dem kleinsten gemeinsamen Bastel-Nenner auf den Grund zu gehen, dachte sich Kathrin Hollmer.
Außerdem hat sich die französische Firma Early Flicker hat das Anonymous-Logo sowie deren Slogan schützen lassen: We are Anonymous, We are Legion, We do not forgive, We do not forget, Expect us. Das anonym gehaltene Hackerkollektiv lässt das natürlich nicht auf sich sitzen. Laurie Hilbig hat den Ablauf geschildert.


Dienstag:
Heute mal am Dienstag: die jetzt.de-Seite war in der Süddeutschen Zeitung. Hier ging es um einen Tisch und viele Themen. jetzt.de hat junge Vertreter von Parteien, Kirchen und Organisationen zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Die Grundfrage hinter allen anderen: Wie werden wir morgen leben? Zum Auftakt geht es um die Politikverdrossenheit, die seit einiger Zeit verstärkt bei der Jugend diagnostiziert wird. Mark Heywinkel und Carsten Schrader haben das Ganze begleitet.
Außerdem ging es um Rassismus im Alltag: Während die Empörungswellen nach Sarrazin, der NSU-Mordserie und der Debatte um Asylbewerber-Sozialleistungen wieder abflauen, erleben weiterhin täglich Menschen in Deutschland Rassismus. Die Betroffenen sitzen in der Uni neben uns. Vanessa Vu hat fünf Protokolle zusammengetragen.
Jede Woche beantwortet ein anderer Abgesandter der Popkultur unseren Fragebogen: Diesmal hat der britische Singer-Songwriter Alex Clare verraten, welchem Fast-Food-Gericht er als Kind ähnlich sah.
Die Mütze des Kosmoskochs hat sich diese Woche jetzt-User kapitel_3_1718 aufgesetzt.

Mittwoch:  
Wäre es nicht praktisch, sein gesamtes digitales Leben auf einer Plattform zu ordnen? Ein Ingenieur und Blogger träumt von einem solchen Supertool, und will sich nicht länger in die Hand großer Firmen mit fragwürdigen Geschäftsmodellen geben. An anderer Stelle wird an so einem Tool schon gebastelt. Christian Helten erklärte, was dahintersteckt.
In den USA sind E-Books längst auf dem Markt angekommen und auch in Deutschland greifen immer mehr Leser zum digitalen Buch. Darum werden Verlage experimentierfreudig und manche, wie "eriginals berlin", veröffentlichen sogar ausschließlich E-Books. Ein Lagebericht von Therese Meitinger zu den Digitalen im Bücherregal.
Was würde sich der Mars-Rover "Curiosity" denken, wenn er denken könnte? Die Antwort hat der "SarcasticRover", der seit Montag sarkastisch bis depressiv twittert. Er vermisst sein Zuhause, hat einen deftigen Wortschatz und erinnert sehr an Marvin, den manisch depressiven Roboter aus "Per Anhalter durch die Galaxis". Kathrin Hollmer hat das Best-of zusammengestellt.
Die Tickets sind gebucht, die neue Wohnung gesichert - doch was nimmt man alles mit, wenn man für einige Monate oder ein Jahr umzieht? Im Lexikon des guten Lebens geben erfahrene Weltenbummler die wichtigsten Tipps zum richtigen Packen fürs Auslandssemester. Vanessa Vu hat hat sie für euch herausgesucht.

Donnerstag:
Heute war die jetzt.de-münchen Seite wieder in der Süddeutschen Zeitung. Dort ging es um Tischtennis: Nach den Rundlauf-Partien in der Grundschule vergessen die meisten die Qualitäten der Tischtennisplatten, die es überall gibt. Doch im Moment erlebt Ping Pong ein Comeback. Zeit für einen Plattentest! Unsere Autorin Nadja Schlüter hat mit einem erfahrenen Spieler fünf Plätze in München ausprobiert.
Die Jungs von The Marble Man proben in einem alten Tonstudio in ihrem Heimatort Traunstein. In der neuen Folge der Proberaumkolumne erzählten sie Mercedes Lauenstein unter anderem von ihren Nachbarn dort, die sich zwar nicht am Lärm, dafür aber an falsch parkenden Musikern stören.
Online gab es eine Topsexliste von Fabian Fuchs: Wenn es eine Kolumne gibt, in der sich der Begriff Sommerloch schon von selbst verbietet, dann wohl unsere kleinen Sexnews-Umschau.
Außerdem gab es eine neue Folge der geheimen Gesetze: In dieser Kolumne widmet sich Friedemann Karig den ungeschriebenen Regeln des Alltags. Die fünfte Folge erörtert das ewige Scheitern an der Umverpackung von Alltagsprodukten.

Freitag:
Zum Ende der Woche gab es wieder eine Modekolumne: Manchmal wünscht man sich, dem modischen Zwang zur Individualität zu entkommen und einfach in eine Uniform zu schlüpfen. Aber ist die tägliche Kleiderwahl nicht ohnehin schon einer Art Gleichschaltung unterzogen? Mareike Nieberding ist der Sache auf den Grund gegangen.
Weil gerade Olympische Spiele sind, sieht man täglich Menschen im Fernsehen ihre Siege bejubeln. Aber auch, wenn man kein Topsportler ist, kann man ja hin und wieder einen Erfolg feiern. Wie machst du das? Der Psychotest von Nadja Schlüter verät dir, welcher Jubeltyp du bist und wer dein prominentes Jubel-Double ist.
Der Londoner Designer Shing-Tat Chung, 25, hat einen Handelscomputer entwickelt. Das Besondere daran: Der "Superstitious Fund" handelt nicht nach gängigen Algorithmen, sondern nach Mondphasen, Unglückszahlen und dem "Glückssockenprinzip". Kathrin Hollmer hat den Designer interviewt.
Außerdem wird es diese Woche ein bisschen musikalisch in unserer Netzfilmrubrik: Zimmerpflanzen werden zum Musikinstrument umfunktioniert, ein Gitarrist führt im Affenzahn durch die Rock-Geschichte, eine lebende Jukebox verdient viel Geld. Und Mitt Romney erzählt Witze. Der immerhin ohne Musik. Christian Helten erklärt, was es damit auf sich hat.

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