Postporno, eingefrorene Hunde und Babys in Tassen

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Draußen ist's auch nett
Unsere Autorin Mercedes Lauenstein hat[link=/texte/anzeigen/570312/Schoen-da-draussen" target="_blank"> fünf weniger hippe Staddteile Münchens besucht und ist dabei der Frage nachgegangen, ob sie wirklich so öde sind, wie alle meinen. Was schön daran sein kann, im Stadtteil Berg am Laim oder Nordhaide zu leben und auf welche Menschen man dort trifft, hat sie für euch aufgeschrieben.

Häppchenweise
Wer sich einen Porno ansehen möchte, muss im Netz nicht lange suchen: Für jeden ist was dabei, sollte man meinen. Mit dem Film "Häppchenweise" möchte die Regisseurin Maike Brochhaus das Angebot noch weiter ausbauen und den Unterschied zwischen realer Sexualität und der medial vermittelten darstellen. Der Unterschied zum "normalen" Porno ist unter anderem, dass die Darsteller sonst nicht im Pornogeschäft tätig sind. Unsere Autoriin Christina Waechter hat mit der Macherin gesprochen, bevor der Postporno heute Abend seine Münchner Premiere feiert.

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Illustration: Julia Schubert

Wissen oder nicht wissen? Hip oder doch ganz nett? Diese Woche ging es unter anderem über (vergessenes) Wissen und Münchner Stadtteile, die ihren ganz eigenen Charme haben.

Studieren- alleine
Studieren bedeutet rumwursteln und vor allem Räume suchen. Unsere Autorin Nadja Schlüter schreibt übers Zurechtfinden an einer Uni, dessen Gebäude einem Labyrinth gleicht, und darüber, wie man im Leben zurecht kommt.

Abflug in die fremde Heimat
Die kurdischen Mädchen Sevar, Zhala und Sara stammen aus dem Nordirak und sind in Deutschland aufgewachsen. Zehn Jahre nach der amerikanischen Invasion sind sie jetzt mit ihren Familien zurückgekehrt. In eine Heimat, die ihnen fremd ist und in der sie Kopftücher tragen, um nicht anzuecken. Mit unserer Autorin Theresa Breuer haben sie darüber gesprochen.

Wenn man sein Wissen vergisst
In der Schule konnte sie noch Französisch und wusste, wie man sich in der Sprache nach der Füllung von Hörnchen erkundigt. Irgendwann mal konnte sie auch Gitarre spielen und mathematische Gleichungen lösenn. Heute ist davon nichts mehr übrig. Unsere Autorin Dorothea Wagner darüber, wie man sich sein Wissen wieder zurück angeln kann.

Und im Kosmos hat jetzt.de-User bernweich darüber geschrieben, wie er das Bayern-Barcelona Spiel in der Untergiesinger Boatzn erlebt hat.

Worüber sonst noch alle in der 17. KW geredet haben
Die Bild-Zeitung titelte am Mittwoch: "63 Prozent der Deutschen meinen: Bayern-Boss nach Steuer-Affäre nicht mehr tragbar". Nachdem sich Uli Hoeneß selber wegen Steuerhinterziehuung angezeigt hat, ist nicht nur die Fußballnation von ihm enttäuscht. Auch Angela Merkel hätte so etwas nicht von ihm erwartet. Der FC-Bayern-Präsident räumte ein, er habe einen schweren Fehler begangen, den er schnellst möglich wieder gutmachen möchte. Mit einer Selbstanzeige hoffen Steuersünder darauf, straffrei zu bleiben und sich unangenehme Ermittlungen und Durchsuchungen zu ersparen.

Gedanken zur Nachrichtenlage
Von den mutmaßlichen Boston-Attentätern ist nur noch Dschochan Zarnajew am Leben. In einem Verhör mit Ermittlern des FBI habe er ihnen gesagt, dass ein weiterer Anschlag in New York geplant war, berichtet der Bürgermeister der Stadt, Michael Bloomberg. Das Ziel der Brüder sei der Times Square gewesen. Die Tat konnte anscheinend nur zufällig verhindert werden: Nach Schilderung des New Yorker Polizeipräsidenten Ray Kelly hatten die Brüder ein Auto entführt, um sich mit sechs selbst gebauten Bomben in die Millionenmetropole aufzumachen. Der Plan sei schief gegangen, als die Brüder merkten, dass das Auto kein Benzin mehr hatte, sagte Kelly. Als der Mann an der nächsten Tankstelle anhielt, flüchtete er und alamierte die Polizei. Dschochan Zarnajew droht jetzt die Todesstrafe. Es scheint wie ein merkwürdiger Zufall, der wahrscheinlich viele Menschen vor ihrem Tod bewahrt hat. Ist Amerika doch so unsicher, dass gleich zwei große Anschläge hätten verübt werden können? Ein weiteres fragwürdiges Thema ist, wie mit dem Angeklagten umgegangen werden soll. Verdient ein Mensch wie er die Todesstrafe oder sollte eher besser lebenslänglich im Gefängnis sitzen?

Tier der Woche
http://www.youtube.com/watch?v=qqiE9CFJ4GI
Die ]
 
Tumblr der Woche
Wie sehen Babys in Tassen[/link] aus? Baby Mugging heißt das Phänomen, bei dem Eltern ihre Kinder hinter einer Tasse fotografieren und es so aussieht, als wären sie in der Tasse drin. In Amerika dank der Bloggerin Ilana der neueste Schrei.

Ohrwurm der Woche
http://www.youtube.com/watch?v=K2c_r4CMOow

Das Schwestern-Duo Tegan und Sarah hat endlich was Neues am Start. Ihr Song "I was a fool" handelt von einem Mädchen, die von ihrer Freundin verlassen wurde und darüber trauert. Das Musikvideo ist vor zwei Tagen erschienen und setzt auf die schönen Stimmen noch mal eins drauf. 

Und dann war da noch...
Bonnie Strange, die eigentlich Jana Weilert heißt, hat es mal wieder ins Rampenlicht geschafft. Die Ex-Verlobte von Wilson Gonzales Ochsenknecht hat gerade in Las Vegas ihren Liebsten Carl Jakob Haupt geheiratet. Gewohnt lässig war auch die Kleidung: Sie im transparenten, weißen Kleid, er im weißen Anzug mit Punker-Frisur. So posierten die frisch Vermählten auf einem rosafarbenen Cadillac. Auf Facebook verkündete der Ehemann: "Das ist, was ich heute getan habe: Ich habe @Bonniestrange in Las Vegas geheiratet. Easy, easy!"


Text: feline-gerstenberg - Illustration: Katharina Bitzl

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