Potentielle Problemlösungen und ein Film für die Grumpy Cat

Diese Woche ging es bei uns auf jetzt.de um ernste Dinge wie Jugendarbeitslosigkeit und die Vermüllung der Ozeane. Aber es gibt gab auch Heiteres: einen Film für die Grumpy Cat und eine Milch-App.
mariel-mclaughlin

Landschaften voller Vorfreude
Jetzt-Mitarbeiter Jan Stremmel hat mit Richard Gilligan über die Do-it-yourself-Skatekultur gesprochen. Der Ire hat jahrelang illegal gebaute Skaterparks in Europa und den USA fotografiert und ausprobiert –[link=/texte/anzeigen/571920/Landschaften-voller-Vorfreude" target="_blank"> ein Gespräch über Erfindungsreichtum und den Zauber der selbstgebauten Rampe.    

Die Masche mit dem Moleskine
Mythen werden längst mich mehr nur um berühmte Persönlichkeiten und Orte gesponnen. Nein, auch schlaue Marketingmenschen erfinden gerne mal die ein oder andere Legende, um ihr Produkt besser an den Mann zu bringen. Jetzt-Mitarbeiter Jan Drees [link=/texte/anzeigen/572024/Produkt-erzaehl-mir-was" target="_blank">erklärt, warum wir uns von so etwas einlullen lassen und ob Hemingway wirklich in ein Moleskine geschrieben hat.    

Junge Menschen ohne Arbeit
Wir bleiben beim Thema Wirtschaft. Die sieht ja bekanntlich in Ländern wie Spanien, Griechenland und Portugal momentan nicht so rosig aus. Hohe Jugendarbeitslosigkeitszahlen sind die Folge. Und überall werden zeitgleich zig Ideen laut, wie man diese Zahlen reduzieren könnte. Jetzt-Mitarbeiter Christian Helten hat einmal für euch zusammengefasst, was die Situation, die Folgen und die geplanten Maßnahmen sind.  

Vielleicht der„Retter der Meere“?
Auch die Umwelt hat gerade schwer mit Problemen zu kämpfen. In den Ozeanen treiben Müllteppiche von der Größe Zentraleuropas. Der Niederländer Boyan Slat hat sich von diesem Problem nicht entmutigen, sondern motivieren lassen: Er hat einen Plan für eine Art Rochen entwickelt, der den Müll mit Hilfe der Meeresströmungen aus dem Meer fischen soll. Jetzt-Mitarbeiterin Feline Gerstenberg schreibt über eine Idee, die sich großartig anhört, von der aber noch nicht ganz klar ist, ob sie funktionieren wird.  

Unerwünschter Senf
In diesem Wust an Problemen, kann ein Klecks Liebe nicht schaden. Na gut, hier geht es auch schon wieder um Probleme: Jetzt-Mitarbeiterin Valerie Dewitt möchte die Frage, wann ihre Fernbeziehung endlich zu ihr zieht oder andersherum, nicht mehr hören.       

Und im Kosmos...
...hat Jetzt-Userin Frau_Wald erzählt, wie sich die Entscheidung zur Pille danach für sie anfühlt und wie eine Schwangerschaftsangst eine Beziehung verändern kann. Damit trat sie eine hitzige Debatte los. 

Worüber sonst alle in der 22. Kalenderwoche geredet haben
Das Ende des EU-Waffenembargos war ein großes Thema. Wie in Brüssel beschlossen wurde, obliegt es nun jedem einzelnen EU-Land zu entscheiden, ob sie an die syrischen Rebellen Waffen liefern wollen oder nicht. Bis jetzt haben Großbritannien und Frankreich eine derartige Absicht geäußert. Die syrischen Rebellen hatten auf diese Entscheidung gedrängt, da die syrischen Machthaber von ihrem Verbündeten Russland Waffen bekommen, logischerweise aber nicht die Rebellen. Außerdem hatte die syrische Opposition erwartet, dass die EU demokratischen Gruppen wie ihnen solidarisch gegenüber stehen. Russland kritisiert die Entscheidung als kriegsfördernd, liefert aber gleichzeitig immer noch Waffen an das Assad-Regime und legitmiert dieses als „Einhaltung schriftlicher Verträge“. Menschenrechtsbeauftragte äußerten sich, dass Waffenlieferungen nur zu noch mehr Leid führten.

Gedanken zur Nachrichtenlage
Wie soll man einen gewaltbereites, diktatorisches Regime ohne Gewalt dazu kriegen, demokratisch zu werden?

Tier der Woche
Nein, heute gibt es keine süßen, handtellergroßen Katzen oder schuh-hu-uhende Eulen, heute gehts um schwarzweiße Wiederkäuer. Der Kuh widmet sich jetzt nämlich gleich ein ganzer Kanal im Internet. „My Kuhtube“ heißt er und präsentiert die „Mädels“ von 16 verschiedenen Bauernhöfen. Die Kuhfilmerei ist Idee der Landesvereinigung für Milchwirtschaft in Niedersachsen und soll dem Verbraucher die Milchproduktion näher bringen. Außerdem wurde eine App kreiert, mit der man Menschen und Kühen auf Postkarten und Plakaten (die an niedersächsischen Kuhställe hängen) zum Leben erweckt. Ob die Kuh nun die neue Grumpy Cat wird, ist zu bezweifeln, aber für den Sprung aufs Wochentier-Treppchen hat es bei uns gereicht.

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Illustration: Julia Schubert


 

Tumblr der Woche
Smartphones sind das Statussymbol unserer Zeit? Der Tumblr unser Woche findet diesen Hype total ungerechtfertigt. Stullen sind doch viel schicker. Also tauscht der Betreiber des Blogs Handys in allen möglichen Szenarien durch Sandwiches aus. Und siehe da: die Menschen stellen ihr allerneuestes Sandwich zur Schau und horchen an dem belegten Brot. So sollte es sein!

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Illustration: Julia Schubert



Ohrwurm der Woche:  
http://www.youtube.com/watch?v=wddc3KqCylE

Und dann war da noch...
Kein Scherz: Die

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