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Racheporno und Schilderparade

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Oben ohne
Schon mit 19 Jahren prangte eine Mönchstonsur-Glatze auf dem Hinterkopf von jetzt-Mitarbeiter Michael Mettke. Eine undankbare Wendung, wenn man wallendes Haupthaar, die Frisuren von Günter Netzer, Donald Trump oder dem Physiker Ernest Moniz so liebt. Der Trennungsschmerz vom eigenen Haupthaar saß tief. Wie Michael Mettke seine Glatze schließlich doch akzeptieren konnte, beschreibt er in den [link=/texte/anzeigen/569322/Oben-ohne" target="_blank">fünf Phasen der Trauer ums Haupthaar.

Kampf dem Racheporno
Nacktbilder von der Exfreundin im Internet posten, dazu Namen und Adresse schreiben und auch noch die Facebook-Seite verlinken - das ist in Amerika nach dem derzeitigen Rechtsstand keine Straftat. [link=/texte/anzeigen/569530/Kampf-dem-Racheporno" target="_blank">Aktivisten wollen dagegen jetzt juristisch vorgehen. Etwas Vergleichbares wäre in Deutschland aber nicht möglich, oder doch? Jetzt-Mitarbeiterin Feline Gerstenberg hat die Antwort herausgefunden.

Extreme Geständnisse
Eine "Kampagne gegen Extremismusquatsch" wil sie sein, die "Ich bin linksextrem"-Schilderparade der Grünen Jugend und der Linksjugend Solid, die sich rasant im Netz verbreitet. Die Reaktion der politischen Gegner: Vorwürfe und eine Nachahmer-Website. Jetzt-Mitarbeiter Christian Helten hat sich die Schilder und die Botschaft dahinter genauer angeschaut.

"Vintage, nicht retro"
Wer schon mal auf einem Flohmarkt durch die Gassen zwischen den Buden schlenderte, hat vielleicht  gemerkt, dass sich die Flohmarktverkäufer in ihrer Art und Verkaufsstrategie ganz schön ähneln können. Das dachte sich auch jetzt-Mitarbeiterin Michèle Loetzner - pünktlich zum Start der Flohmarktsaison entwickelte sie eine Typologie der Flohmarktverkäufer.

Museumsreif
Welche Dinge könnten in 30 Jahren für das München von heute stehen? Bei der "Munich Item"-Party im Münchner Stadtmuseum sollen die Gäste genau so einen Gegenstand mitbringen. Museumsmitarbeiter entscheiden dann, was in die Sammlung aufgenommen wird. Die Idee dazu hatten vier Blogger - was sie selbst auf die Party mitbringen, haben sie jetzt-Mitarbeiterin Juliane Frisse erzählt.

Und im Kosmos sammelte jetzt-Userin TextTrulla mit ihrem Text "Knatterratterhuphup" die digitalen Herzen der jetzt-User. Weil die Kurzgeschichte über einen schnarchenden Ehemann und einen Tankstellenbesuch im Morgenmantel auch wirklich lesenswert ist.

Worüber sonst noch in der 15. KW gesprochen wurde
Am 8. April ist die erste weibliche Premierministerin des Vereinten Königreichs verstorben. Nach Winston Churchill ist Margaret Thatcher die erste, deren Trauerfeier von Königin Elisabeth besucht wurde. Das sorgte bei vielen für Aufregung, selbst bei den Konservativen. Denn Thatscher wird vorgeworfen, dass Königreich politisch gespalten zu haben. Auch über die Länge der Feier wurde diskutiert: Mehr als sieben Stunden lang gedachten ihr die Abgeordneten und Lords. Nach dem Tod einer ihrer Vorgänger,  Edward Heath, vor acht Jahren waren dafür nur sechzig Minuten angesetzt worden. Die frühere Schauspielerin Glanda Jackson sagt über Thatcher, sie habe „den abscheulichsten sozialen und wirtschaftlichen Schaden in diesem Land angerichtet.“

Gedanken zur Nachrichtenlage
Erschreckend, traurig und verstörend ist die Geschichte der kanadischen Teenagerin Rehtaeh Parsons. Mit 15 Jahren soll sie auf einer Party von vier jungen Männern vergewaltigt worden sein. Einer von ihnen fotografierte die Vergewaltigung und verschickte das Bild an Freunde und Bekannte. Statt Rehtaeh Parsons als Opfer zu sehen, machten sich die Mitschüler über sie lustig und beschimpfte sie als Schlampe, erzählt ihre Mutter auf einer Erinnerungsseite auf Facebook. Vor einer Woche beging die heute 17-Jährige Selbstmord. Das Netz reagiert mit Beileidsbekundungen und Wut, weil die Ermittlungen gegen die Vergewaltiger nach einem Jahr aus Mangel an Beweisen eingestellt wurden.

Ohrwurm der Woche
http://www.youtube.com/watch?v=tvY7Nw1i6Kw

Der Anlass: Am Wochenende soll es warm werden!

Tumblr der Woche

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert



Wie würde es aussehen, wenn sich in der Sportwelt alles um Katzen statt um Bälle drehen würde? Für die Antwort auf diese Frage musst du jetzt nicht mehr dein eigenes Vorstellungsvermögen anstrengen. Der Tumblr

Text: dorothea-wagner - und feline-gerstenberg, Foto 1: Marie-Claire Nun, Foto 2: Screenshot von Sport Balls Replaced With Cats

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