YouTube-Mädchen und Deutschlands erster Coffeeshop

Teile diesen Beitrag mit Anderen:


Hot Or Not?
Unzählige junge Mädchen lassen auf YouTube ihr Aussehen bewerten. Da muss man schon mal mit harten Beschimpfungen rechnen. Der Frage, warum sich die Mädchen so etwas antun, ging Jetzt-Mitarbeiterin Nadja Schlüter am Anfang der Woche nach und gewährt Einblicke in die Selbstversuche der Performance-Künstlerin Louise Orwin.  

Lebst du noch?
Spätestens wenn du diese Frage von deinen Freunden oder Eltern zu hören bekommst, ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass du dich zu selten bei ihnen meldest. Das Lexikon des guten Lebens hat dir diese Woche erklärt, wie oft du dich bei Freunden oder der Familie melden solltest oder besser noch: wie du lernst, ganz von alleine den richtigen Rhythmus zu finden.  

"Forschen fürs Töten – das geht gar nicht!“
Und doch ist eine Vielzahl von deutschen Hochschulen an Rüstungsforschungen beteiligt. Das US-Verteidigungsministerium bietet etlichen Instituten und Hochschulen finanzielle Unterstützung für Forschung, die sich zum Beispiel um Munition und Sprengstoff dreht. Was die Studenten von diesem „Geheimen Krieg“ in Deutschland halten, hat Jetzt-Mitarbeiterin Charlotte Haunhorst für uns zusammengefasst.  

Der Böse
Anlässlich Niels Rufs Ausstellung seiner Fotos, auf denen er Prominente mit einem Zahnarzt-Instrument ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert und wie wilde Tiere aussehen lässt, führt die Jetzt-Redaktion mit ihm ein Gespräch übers Bösesein. Die Dabei klingt die Tatsache, dass die Bilder für einen guten Zweck verkauft werden, überhaupt nicht böse. Aber was hat sein selbsternanntes „Erlebnisorgan“ damit zu tun? Sieh selbst!  

Shopaholic
Als sie anfing, die neuen Stücke nach dem Kauf vor ihrem Freund zu verstecken, merkte sie, dass es so nicht weiter gehen konnte. Ihre Situation veranlasste sie dazu ein Jahr lang nichts zu kaufen. Warum das Einkaufen für Nunu Keller bisher eine therapeutische Wirkung hatte und wie sie an dieser Situation etwas änderte, kannst du hier nachlesen.  

Die politische Wochenlage
Union und SPD haben sich auf den Koalitionsvertrag geeinigt. Drei Streitpunkte, bei denen ich nicht mehr an eine Einigung geglaubt habe, hier kurz zusammengefasst:  

Ab 2015 soll es einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro geben. Dieses Ziel setzte die SPD als Bedingung für eine Mitarbeit in der großen Koalition fest. Und siehe da - der Mindestlohn hat sich durchgesetzt.  

Die Möglichkeit einer doppelten Staatsbürgerschaft wird zumindest für in Deutschland geborene Migranten für Verbesserungen sorgen. Diesen bleibt es nämlich künftig erspart, sich zwischen ihrem deutschen oder ausländischen Pass zu entscheiden.  

Was Angela Merkel im TV-Duell für ausgeschlossen hielt, soll jetzt doch umgesetzt werden: Eine Pkw-Maut für nicht in Deutschland zugelassene Pkw. Das Projekt stößt allerdings auf Seiten der SPD und CDU weiterhin auf großen Widerstand.  

Damit die große Koalition tatsächlich zustande kommt, müssen Union und SPD allerdings noch um die Zustimmung der SPD-Basis bangen. Die Anspannung kann auch Sigmar Gabriel nicht verbergen. Ein Interview mit ZDF-Moderatorin Marietta Slomka am Donnerstagabend ähnelt eher einem fiesen Streitgespräch. Gabriel scheint sich persönlich angegriffen zu fühlen, als die Moderatorin nachfragt, ob es demokratisch korrekt sei, dass Parteimitglieder mehr Einfluss als Nicht-Parteimitgleider haben.

Das Video der Woche
Diesen Titel verleihe ich diese Woche der gefühlten tausendsten Wrecking Ball Parodie. Warum, wenn es doch schon so viele davon in der YouTube-Landschaft gegeben hat? Weil diese Version von Comedian Steve Kardynal einfach besonders lustig ist. Er ist bekannt für seine nackten Tanzeinlagen auf der Videochatwebsite „Chatroulette“ und schafft es auch dieses Mal seinen Zuschauern nach einer kurzen Schrecksekunde den Tag zu versüßen. Solltest du also gerade schlechte Laune haben, ist das hier auf jeden Fall ein gutes Gegenmittel. 

Und dann war da noch...
...das Problem mit den Drogen. Schon lange beklagen sich Anwohner über den Anblick zahlreicher Dealer im Görlitzer Park in Berlin. Mit der Eröffnung des ersten Coffeeshops Deutschlands will das Bezirksparlament Kreuzberg-Friedrichshain nun den Drogenhandel bekämpfen. Lässt sich das Projekt umsetzen, hofft man mit dem kontrollierten Ladenverkauf von Cannabis und Haschisch den illegalen Drogenhandel im Görlitzer Park einzudämmen. Sollte es tatsächlich zu einer Genehmigung kommen, müssten die Kunden nachweisen, dass sie älter als 18 sind, und würden außerdem von medizinisch geschulten Mitarbeitern und Sozialarbeitern in Augenschein genommen werden. Das Verkaufen von Drogen ist in Deutschland nun aber schlichtweg gesetzlich verboten. Deswegen muss das Projekt noch auf die Zustimmung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte warten. Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann von den Grünen hat sich von Anfang an für dieses Projekt eingesetzt und findet, dass man diesbezüglich in ungewöhnlichen Lösungen denken müsse.

  • teilen
  • schließen