Zuckersüße Sommerknaller und eine Selbstmord-Raupe

Der Urlaub ist vorbei und du hattest so viel Arbeit auf dem Tisch, dass du keine Zeit für jetzt.de hattest? Nicht so tragisch, jetzt ist ja Wochenende. Mach's dir mit einem Kaffee gemütlich und stöbere in unserem Wochenrückblick.
laurie-hilbig
Default Bild

Illustration: Julia Schubert



Montag:
Montags konntet ihr in der Süddeutschen Zeitung wieder die jetzt.de-Printseite finden. Da ging es unter anderem um die Band The xx. Endlich ist das zweite Album fertig - und genauso wunderbar wie das erste. Steffen Rüth hat mit Jamie Smith über "Coexist" und ihre symbiotische Band-Beziehung gesprochen.
Ey! Der fürchterlichste Ohrwurm des Sommers stört jetzt auch noch beim Flirten. Jetzt schmückt der hartnäckige Refrain des pappsüßen Sommerknallers auch schon ganze Schwünge von Visitenkarten. Ganz schön crazy, findet Katrin Jahns.
Um den Montag abzurunden gabs online von Fabian Fuchs auch noch eine Topsexliste. Da ging es diesmal um bare Brüste, sexy Sturmwarnungen und ausgesprochen praktische Vibrationstampons. Na Mahlzeit!


Dienstag:
Der Kosmoskoch darf diese Woche natürlich nicht fehlen. Die Kochmütze hat sich diesmal jetzt-Userin the-wrong-girl aufgesetzt. Was es da gab? Auf jeden Fall schon mal ein ordentliches Geburtstagspicknick. Kennt ihr das auch? Überall sieht man glückliche Statusmeldungen und Fotos von den schönen Details des Alltags. Ständig werden wir online mit den Leben anderer Menschen konfrontiert und meistens sehen die viel besser aus als das eigene. Macht uns das Internet neidischer und am Ende sogar unzufriedener? Nadja Schlüter ist der Sache mal auf den Grund gegangen.
So sehen normale Frauen aus: Unter dem Hashtag #609060 posten ganz normale Frauen Fotos von sich auf Twitter und Instagram. Sie wollen zeigen, dass im echten Leben das Schönheitsideal aus den Medien nicht gilt. Jetzt entbrennt eine Diskussion über die Definition von "normal". Kathrin Hollmer hat sich da mal ein paar normale Models rausgepickt.
Die jetzt-Redaktion hat sich auch wieder auf die Suche nach den fünf Filmen der Woche gemacht. Und wenn du wissen möchtest, wo man an der Ampel mit jemanden auf der anderen Straßenseite spielen kann, wieso eine Raupe alle zum Lachen bringt und welche verrückte Idee japanische Gynäkologen jetzt hatten, dann solltest du das dir hier dringend ansehen.


Mittwoch:
Sollte man mit Freunden eine WG gründen? Oder lieber nicht? Vielleicht wird alles harmonisch, vielleicht bricht aber auch der große Streit aus. Laurie Hilbig ist dafür, Nadja Schlüter ist das zu riskant. Ein Fall für zwei.
Dass Freunde mit der neuen Stadt nicht warm wurden, konnte unser Autor Mark Heywinkel nicht nachvollziehen. Bis er in Berlin strandete. Was tut man dagegen, wenn einem die neue Heimat fremd bleibt? Außerdem ging es um Streetart: In Berlin und München ist die Straßenkunst kein neues Ding mehr, im sächsischen Outback ist sie dagegen fremd und exotisch. Genau dort treffen sich seit sechs Jahren Graffiti- und Street-Art Künstler zum IBUg-Festival.
Du liebst US-Serien und bist bereit, Geld für sie zu bezahlen, aber du weißt nicht, wie das von Deutschland aus gehen soll? Hier ein paar simple Tricks, um legal an englischsprachige Streaming-Dienste heranzukommen.


Donnerstag:
Am Donnerstag konntet ihr die jetzt.de-Printseite wieder im München-Teil der Süddeutschen Zeitung finden. Da ging es unter anderem um die geplante Tarifreform der Gema. Am Donnerstag wurde in München und anderen deutschen Städten gegen die für 2013 geplante Tarifreform der Gema protestiert. Die Clubs sehen sich in ihrer Existenz bedroht, der Streit schwelt seit Monaten. Wir haben Münchner Musiker, Label- und Clubbetreiber und die Gema gefragt, wie sie zur Reform stehen und was sie konkret für sie bedeutet.
Themenmäßig ging es in der Clubszene weiter: Im Münchner Club Yip Yab sollen Ausstellungen und Clubkultur zusammenfinden. Christian Helten hat mit der bildenden Künstlerin Victoria Martini und dem Club-Mitbetreiber Roland Vosswinkel über ihre Idee gesprochen.
Vielleicht wart ihr ja selber beim zweiten Konzert auf der jetzt.de-Parkbank dabei: Die beiden hartschaligen, aber weichkernigen Jungs aus Osnabrück von "Ain't No Before" spielten sanfte Klänge mit Mandoline. Du hast es verpasst? Nicht so schlimm, hier kannst du es dir noch mal ansehen. Online gab es eine neue Folge der Geheimen Gesetze von Friedemann Karig. Diesmal ging es um das allwöchentliche TV-Glotzen am Sonntagabend und wieso nichts anderes erlaubt ist.


Freitag:
Viel Aufregung um einen Kampf, der keiner war: Bruce Willis wolle Apple verklagen, hieß es vor wenigen Tagen. Die Gegner des Unternehmens freuten sich, die Nachricht verbreitete sich schnell. Ihn selbst hatte allerdings niemand gefragt, ob die Geschichte stimmt. Das sagt einiges darüber, wie Aufmerksamkeit im Netz heute funktioniert, findet Andreas Weck.
Ein Projekt der besonderen Art: Die 23-jährige Andrea Krallinger fotografiert chronisch kranke Menschen, um ihnen Selbstbewusstsein zu geben. Warum das funktioniert, kann sie aus eigener Erfahrung berichten. Laurie Hilbig hat mit ihr darüber gesprochen.
Beschimpfungen, persönliche Angriffe, Flucht vor Mobbing - Autoren und Autorinnen der Wikipedia erlebten in den vergangenen Monaten eine raue Kampagne von Feminismus-Gegnern. Nach wie vor hat das Online-Lexikon große Probleme mit seinem erheblichen Frauenmangel. Christian Helten erklärt euch wieso.
Und pünktlich zum Wochenende gibts für euch fünf Songs von Christina Waechter. Die stammen von lauter Rückkehrern, wie Missy Elliot oder Bob Dylan. Ein bisschen junges Gemüse ist aber auch auf dem Plattenteller.

  • teilen
  • schließen