Dschungel sehen... und sterben: So wird die Woche ab dem 05. Januar

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Satz der Woche auf jetzt.de: jetzt-Userin Terpsichore über modische und gepflegte Frisuren im Intimbereich: „Wer will denn beim Sex zivilisiert sein?“ Wichtigstes politisches Thema: Der Nahost-Konflikt spitzt sich dramatisch zu. Vergangenen Samstag haben israelische Streitkräfte im Norden des Gaza-Streifens die Grenze passiert. Für die Hamas wird es damit ernst – die Regierung ließ Zehntausende Reservisten mobilisieren, um die Truppen zu verstärken. Entdeckung im Supermarkt: Am Silvestermorgen war der Supermarkt voll, seine Regale erstaunlicherweise auch. Bloß der Wodka war aus. Kino: Paparazzo Maik besetzt eine vorübergehend leere Hipster-Dachgeschosswohnung in Berlin, weil die verheirateten Schauspielsternchen Angelina Jolie und Brad Pitt jeden Moment ins Haus gegenüber einziehen könnten. Dabei trifft er nicht nur auf Brangelina-Groupie Momme, sondern auch zig andere Großstadt-Freaks im Hollywood-Wahn. Warten auf Angelina beginnt als Medien-Satire und entwickelt sich zur Beziehungskomödie mit bekannten und neuen Geschlechterweisheiten. Und endlich auf DVD: Profikiller Ray, gespielt von Colin Farrell, ist wegen beruflichen Burn-outs auf Erholungsurlaub im belgischen Brügge, doch dann kommt alles ganz anders als geplant. Brügge sehen... und sterben ist an Gewaltlust und Gemeinheit schwer zu überbieten – genauso wenig aber auch an großem Ulk und Charme.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Die haben's gut: Sonja Zietlow und Dirk Bach moderieren bloß - Kakerlaken essen müssen andere TV-Erkenntnis: Am Freitag schickt RTL zum vierten Mal ein knappes Dutzend C-Promis in den australischen Dschungel. Und die kann der Zuschauer bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" retten: „Mausi“ Lugner, Model Nico Schwanz, „Marienhof“-Weichspüler Michael Meziani, DSDS-Kandidatin Lorielle London, ehemals Lorenzo, und die inoffizielle Synchronstimme von Alf: Gundis Zámbó. Erstaunlich, dass RTL immer wieder Leute findet, die freiwilig Kängurupo und Heuschreckenbeine essen. Unbedingt machen: Warm anziehen und Tee trinken: Die Grippe grassiert. Unbedingt lassen: Jetzt Ballerinas tragen. Welche Alben erscheinen: Ja, es ist tatsächlich schon das neunte Studioalbum, das Animal Collective am Freitag veröffentlicht. Die 1999 in Baltimore gegründete Experimental-Band schuf mit Merriweather Post Pavilion ein zeitloses Album, auf dem Panda Bear und Avey Tare, die Leadstimmen der vierkörpfigen Band, mit einer neu gefunden Klarheit singen. Angenehm. Nummer 1 der Singlecharts: Die erste Nummer 1 in 2009 ist die letzte aus 2008: Katy Perry mit „Hot N Cold“. Lieblingslink: Im schwedischen Très Bien Shop ist seit vergangenen Freitag großer Winter-Sale. Schöne Designerteile von A.P.C., Henrik Vibskov, c.neeon und anderen Junglabels sind hier bis zu 70 % reduziert. Wichtigste Elternsorge: „Hoffentlich hält sich unser Kind an seine Vorsätze und geht in diesem Jahr wirklich zu jeder Vorlesung.“

Text: julia-finger - Foto: RTL Television

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