Po, Pop und Honigdachs: So wird die Woche ab dem 30. November

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Zitat der Woche: „Was habe ich bloß getan, dass ich es verdiene, Hintern zu essen?“ Katie „Jordan“ Price Wichtige Termine: Am Freitag werden ab 19 Uhr die Augen der ganzen Welt auf Kapstadt gerichtet sein. Die Auslosung der Gruppen für die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 wird aus dem Cape Town International Convention Centre (CTICC) direkt in die Wohnzimmer von Millionen Fernsehzuschauern rund um den Globus übertragen. Popkulturelle Notiz der Woche: No Doubt, die Popband um Gwen Stefani, will kein Karaoke-Act werden. Die Gruppe hat deshalb Klage gegen Activision eingereicht, den Verlag des Konsolenspiels Guitar Hero. Sinn des Videospiels ist es, Lieder bekannter Bands nachzuspielen. No Doubt hatte zugestimmt, dass man drei ihrer Songs dort imitieren kann. Doch nun können alle 62 Titel des Spiels mit den Figuren der Band nachgespielt werden. Jahrestag der Woche: Am Sonntag jährt sich der Bundeswehreinsatz in Bosnien zum 14. Mal. Am 6. Dezember 1995 beschließt der Bundestag die Entsendung von Bundeswehrsoldaten nach Bosnien. Zum ersten Mal in der Geschichte der BRD werden deutsche Truppen in eine Krisenregion außerhalb des NATO-Gebietes entsandt. Trivialwissen der Woche: Ein Honigdachs attackiert den Menschen grundsätzlich in Richtung der Genitalien. Kino: Zwei Jahre nach dem Mainstreamerfolg von „Keinohrhasen“ legt Til Schweiger mit der Fortsetzung nach. Zweiohrküken zeigt, wie Ludo und Anna nach wie vor ein Paar sind, aber der Alltag schon längst Einzug in die Beziehung gehalten hat. Plötzlich taucht Marie auf, Ludos Ex-Freundin. Und auch Annas Ex Ralf meldet sich. Beziehungsdurcheinander ist vorhersehbar – ähnlich wie der gesamte Filmverlauf. Ohrwurm der Woche: Rihanna ist mit ihrem neuen Song „Russian Roulette“ von null auf Platz zwei der Singlecharts gehüpft – und in unser Ohr.

Nummer 1 der Singlecharts: „Pflaster“ von Ich + Ich. Unbedingt machen: Urlaub. Unbedingt lassen: Am Wochenende arbeiten. Politisches Thema: Der heute 89-jährige mutmaßliche Kriegsverbrecher John Demjanjuk soll sich am Montag vor dem Münchner Landgericht verantworten. 1943 soll er für ein halbes Jahr KZ-Wächter im Vernichtungslager Sobibor gewesen sein. Bis Mai 2010 sind 35 Verhandlungstage angesetzt. Demjanjuk war Anfang Mai 2009 nach monatelangem juristischem Tauziehen aus den USA nach Deutschland überstellt worden. Hoffentlich bald vorbei: Kleine Mädchen mit „Twilight“-Shirts auf der Straße.

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