So wird die Woche ab dem 7. Juli: G8, Bruni und Trash-TV

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Satz der Woche auf jetzt.de: „kennt denn hier niemand einen klischeepostmodernen klugscheißer mit freitagtasche, dem er manchmal einfach nur aufs maul hauen möchte?“ Von chippyq unter dem Interview mit Autor Martin Reichert, der ein Buch über die „Generation Umhängetasche“ geschrieben hat. Welche Alben erscheinen Olalalalalalala! Die französische Präsidenten-Gattin Carla Bruni bringt nun endlich auch uns Deutschen ihr neues Album „Comme Si De Rien N’Etait“ nahe, in dem sie von vielen Männern und von Kokain Kaffeehaus-adäquat trällert. Dagegen tatsächlich empfehlenswert: Das Erstlingswerk „Volume 1“ von She&Him (She: Zooey Deschanel, Him: M. Ward). Ebenfalls großartig: Die beiden Altmeister Willie Nelson und Wynton Marsalis mit ihrem Duett-Album „Two Men With The Blues“. TV-Erkenntnis: Schon ein schlimmes Zeichen, wenn man Trash-Dokus, wie „Das Model und der Freak“ gerne anschaut. Andererseits: Dafür ist Fernsehen ja gemacht. Wichtigstes politisches Thema Der G8-Gipfel in Hokkaido, Japan beginnt offiziell am Montag. Und damit sich die Teilnehmer sicher fühlen können, riegeln gleich mal über 20.000 Polizisten das Konferenzgelände ab, das nur über eine Straße erreichbar ist. Wichtigstes Thema der Konferenz: Der Ölpreis, der einen Rekord nach dem anderen bricht. Nummer eins der Single-Charts: Immer noch die singende Zumutung Kid Rock mit seiner Sommerhit-Zumutung „All Summer Long“.

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Illustration: Julia Schubert

Bild: dpa Im Kino: Der besoffene Superheld „Hancock“, der rundliche Kung-Fu-Panda und die fröhlichste Polly von allen in dem wunderbaren Mike Leigh-Film „Happy-Go-Lucky“. Wichtigste Eltern-Sorge: Haben die erwachsenen Kinder auch genug Zeit und Geld, um in den wohlverdienten Sommerurlaub zu fahren? Nächste Woche hoffentlich vorbei: Die schrecklichen Enthüllungen über die Zustände im Trainingsquartier des FC Bayern München. Seit Jürgen Klinsmann dort sein Amt als Trainer angenommen hat, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus: Simultan-Übersetzungen im „Hörsaal“, Buddha-Statuen im Freien und Sprachkurse für alle. Da läuft die Neid-Gesellschaft am Zaun zu Höchstform auf.

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