Von Bibern und Hunden: So wird die Woche ab dem 3. Mai

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Zitat der Woche auf jetzt.de: jetzt-User plastikfinken über Justin Bieber: „Ich muss immer an den Ausdruck 'beaver shot' denken, wenn ich was über den Knaben lese.“ Und das sagte ein Prominenter: „Ich habe mich unwohl gefühlt, als ich es genommen habe, und werde es nie wieder tun. Ich bin froh, dass es verboten wurde, denn ich habe Menschen daran sterben sehen.“ – Rapper Dappy von N-Dubz über die vor kurzem verbotene Droge Meow Meow Wichtige Termine: Gegen Mohammad Ajmal Amir Iman soll am Montag in Mumbai das Urteil gesprochen werden. Als einziger überlebender mutmaßlicher Attentäter soll er an den Anschlägen in Mumbai zwischen dem 26. und 29. November 2008 beteiligt gewesen sein. In mehreren Luxushotels und der Innenstadt sind dabei über 160 Menschen getötet worden. Dem mutmaßlichen Täter droht die Todesstrafe. Außerdem... spricht Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger am Dienstag und Mittwoch auf der Datenschutzkonferenz zum Thema „Datenschutz ist Bürgerrecht! Für bessere Gesetze und mehr Eigenverantwortung“. Und... am Montag ist der Welttag der Pressefreiheit. Die UN-Vollversammlung hat den Gedenktag 1993 ausgerufen. Die Initiative dafür ging von der UNESCO und der Organisation Reporter ohne Grenzen aus.

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Illustration: Julia Schubert

Ist brummig, weil einsam: Madame Michel Kino: Die brummige, ungepflegte Concierge Madame Michel arbeitet in einem Pariser Wohnhaus. Ihre Laster: Schokolade essen und durch die Bibliothek stöbern, sich in Büchern verlieren. Niemand der skurrilen Bewohner nimmt die einsame Michel wahr. Alle sind mit sich selbst beschäftigt – auch die elfjährige Paloma, die mit 12 Jahren sterben und bis zu ihrem Tod alles mit ihrer Videokamera aufnehmen will. Als der elegante Japaner Kakuro Ozu in das Haus zieht, fühlt sich Madame Michel zum ersten Mal nicht allein. Kakuro erkennt ihre feine Seele. Schöner Film, stimmungsvoll, sensibel und witzig: Die Eleganz der Madame Michel. Popkulturelle Notiz der Woche: Regisseur Kevin Williamson („Scream“) machte gemeinsam mit den Schauspielerinnen Nina Repeta und Sandra Bullock den Uni-Abschluss. Trivialwissen der Woche: Die Tochter der ehemaligen philippinischen First Lady Imelda Marcos, Aimee, ist Schlagzeugerin bei The Dorques. Die Gruppe wollte sich zunächst „Cuntwagon“ nennen, fand den Namen dann aber unpassend. Tratsch der Woche: Malcolm McLarens Totenmaske soll 500 britische Pfund gekostet haben. TV-Erkenntnis: Entgegen aller Schmalz!-Kreisch!-Heul!-Klischees wird Grey’s Anatomy von Staffel zu Staffel besser. Ohrwurm der Woche: Ist schon eigenartig, was die Briten auf den ersten Platz ihrer Charts wählen. Als wären sie Mitte der 90er-Jahre, boom!, stehen geblieben. Könnte man zumindest bei Roll Deeps „Good Times“ denken, derzeit „Top of the Pops“ in England.

Unbedingt lassen: Rangehen, wenn der böse, böse Exfreund anruft. Stattdessen machen: Im Zweifel hilft es, einen Hund zu kaufen. Oder zumindest für ein Wochenende von einer Freundin auszuleihen. Jahrestag der Woche: Am Sonntag vor 50 Jahren ließ die US-Gesundheitsbehörde ein neues Präparat für den Markt zu – die Antibabypille. Ein gesellschaftlicher Umbruch: hormonelle Verhütungsmittel wurden bald darauf weltweit zur Geburtenkontrolle eingesetzt. Entdeckung im Supermarkt: Seitdem negativ über Ocean Sprays Cranberry-Saft berichtet wurde, hat der Hersteller das Verpackunsgdesign geändert. Nummer 1 der Singlecharts: DSDS-Gewinner Mehrzad Marashi mit „Dont’ Believe“. Politisches Thema: Am Donnerstag sind Parlamentswahlen in Großbritannien. Bislang gingen Beobachter davon aus, dass der konservative David Cameron die Labour-Regierung Gordon Browns mit großer Wahrscheinlichkeit ablösen würde. Der unerwartete Zuspruch für den liberalen Spitzenkandidaten Nick Clegg macht diese Rechnung jetzt komplizierter. Hoffentlich bald vorbei: Der letzte Arbeitstag vor dem Urlaub.

Text: julia-finger - Bild: Senator Film

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