Die KW 48: Trier und Schluss mit der blöden Glückswoche

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Wichtigster Tag der Woche: Das ganze Wochenende wird superwichtig, da fahre ich nämlich zu einer Freundin in die Nähe von Trier. Sie wohnt da bestimmt schon seit drei Jahren und ich habe es bisher einfach nicht geschafft sie zu besuchen. Also hüpfen ich und eine weitere gute Freundin Freitagabend auf den Zug und freuen uns auf ein Wochenenende voller Weintrinken und Weihnachtsmärkte. Yippie!

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Illustration: Julia Schubert

Politisch interessiert mich: Die Zukunft der großen Koalition. Gestern habe ich gelesen, dass immer weniger Menschen noch davon überzeugt sind und immer mehr Neuwahlen wollen. Zwar glaube ich bei derartigen Studien auch nur die Hälfte, aber prinzipiell bin ich auch skeptisch, was den SPD-Mitgliederentscheid Mitte Dezember angeht.

Kino? Unbedingt! Ich fand, dass es kinotechnisch im Spätsommer eine ziemliche Dünneperiode gab. Aber jetzt kommen lauter interessante Sachen. Letzte Woche habe ich "Jung & schön" von François Ozon gesehen und fand den ziemlich super. Nun läuft "Venus im Pelz" von Polanski und irgendwie mag ich ja das Herbe im Gesicht von Emanuelle Seigner. Nach dem Trailer wollte ich zunächst auch gern "Tage am Strand" nach einer Erzählung von Doris Lessing sehen. Den Kritiken zufolge ist das ganze aber doch eher zur Rosamunde-Pilcher-Schmonzette ausgeartet, von daher schenke ich mir den Film wohl und lese das Buch.

Wochenlektüre: Ich liege in den letzten Zügen von Wolfgang Herrndorfs

 

Geht gut: Kinder Pingui. Esse ich mittlerweile täglich im Büro, obwohl Ferrero bekanntermaßen ja immer die bescheuertsten Werbungen von allen hat.

 

Geht gar nicht: Diese dämliche Glückswoche, die in den öffentlich-rechtlichen letzte Woche in Dauerschleife zelebriert wurde. Bin ich froh, dass das vorbei ist. Reportagen aus Bhutan, Glücksforscher und Eckart von Hirschhausen - ich kann

 

Soundtrack der Woche: Tatsächlich ein "Soundtrack" - nämlich der zum Film "Inside Llewyn Davis". Auf dem Folk-Album singen neben Darsteller Oscar Isaac auch Marcus Mumford und Justin Timberlake. Besonders schön, wenn man abends im Dunkeln nach Hause kommt und einfach nur noch rumliegen möchte.

 

Und sonst so? Die nächste Woche ist ja die letzte Woche vor Dezemberbeginn. Insgeheim hoffe ich also, dass meine Mama diesen Text liest und mir einen Adventskalender kauft. Das wäre so großartig.

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