Namenstage

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Montag: Frauen zum Bund „Stillgestanden!“ hieß es das erste Mal vor fünf Jahren für 447 Berufssoldatinnen in der Truppe der Bundeswehr. Diese Disziplin ist auch heute bitter nötig, damit man sich nicht ständig bei der Angabe der Jahreszahl verschreibt. Bei Wikipedia hingegen sollen solche Fehler ja nicht vorkommen. Seltsam ist allerdings, dass der 2. Januar 2001 als Zeugungsstunde der Online-Enzyklopädie angegeben wird. Erfinder Larry Singer jedenfalls brachte Wikipedia am 15.1.2001 per Onlineschaltung zur Welt. Dann wird Baby Wiki wirklich fünf Jahre alt. Dienstag: Pegel über Sankt Pauli Das Jahrhunderthochwasser in Norddeutschland vor dreißig Jahren hinterließ drastische Spuren. Noch bis heute stehen die Pegelmarkierungen von damals ganz oben auf der Anzeige, zum Beispiel in St. Pauli bei 6,45 Meter über NN. Mittwoch: Namen fühlen Angela Merkel hat Namenstag. Sie kann gemeinsam feiern mit Maro, Liawizo und Roger. Oder sie feiert gleich den Welt-Braille-Tag. Louis Braille entwickelte 1825 die Punkteschrift für Blinde. Donnerstag: Tiger zum Zählen Beim Planspiel „MainMUN“simulieren Schüler und Studenten ab heute den Ernstfall verschiedener Konferenzen der Vereinten Nationen an der Uni in Frankfurt. In ihrer Version des Sicherheitsrates geht es dann auch um ernsthafte Themen wie die Lage im Sudan. Während die Teilnehmerzahl (220) schon fest steht, herrschte im Wald von Sunderbars in Indien lange Ungewissheit, wie viele Tiger dort leben. Ab heute wird aber auch im größten Verbreitungsgebiet des Raubtiers sorgfältig abgezählt. Freitag: Glückwunsch für Vielflieger Per Kamel kamen die Heiligen Drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar nach Bethlehem. Mit dem Flugzeug geht das schneller. Auch schon vor 80 Jahren als sich die deutschen Fluggesellschaften „Aero Lloyd“ und „Junkers Luftverkehr“ zur „Luft Hansa AG“ zusammenschlossen. Und noch einer flog erfolgreich, Jens Weißflog. Seit zehn Jahren hält er den Rekord mit vier Gesamtsiegen bei der Vierschanzentournee. Samstag: Russische Weihnachten Weihnachten? Ja, denn die orthodoxe Kirche feiert erst jetzt, wo bei den Katholiken schon alles gelaufen ist. Der Heilige Abend in Russland dient nicht nur Geschenken, sondern auch der Wahrsagerei. Der Blick in Spiegel und Kerze soll voraussagen, wer der künftige Bräutigam junger Mädchen werde. Noch weiter weg bringt die islamische Welt eine andere Tradition. Auf nach Mekka. Denn nach islamischer Lehre soll jeder Moslem, der dazu in der Lage ist, einmal in seinem Leben auf die Pilgerfahrt gehen. Ein Geschenk gibt's auch: Den Ehrentitel Hadschi. Sonntag: Eine Praline von Horst Vor allem Zahlen schmücken heute das renovierte Schloss Bellevue. 24,3 Millionen Euro nämlich hat die Sanierung des Amtsitzes des Bundespräsidenten gekostet. Für den heutigen Tag der offenen Tür wurden extra 10 000 Pralinen produziert. Von Hand natürlich. Vielleicht gibt Bundespräsident Horst Köhler zwischen den ganzen Naschereien auch jedem der bürgerlichen Besucher persönlich die Hand.

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