Neues Jahr - alte Silvesterdramen

Manchmal ist es besser die Dinge vorher zu wissen. Deshalb schreiben wir hier einmal die Woche auf, was wichtig wird. Heute die erste Woche des Jahres 2013.
charlotte-haunhorst

Das ändert sich nächste Woche: Mit dem Jahr 2013 werden tatsächlich einige Alltagsdinge anders. Anstatt GEZ-Gebühren gibt es zukünftig die "Haushaltsabgabe", bei der Haushalte wie beispielsweise eine WG 17,98 Euro pro Monat zahlen müssen. Wer bereits GEZ zahlt, bekommt automatisch Ummeldungsformulare. BAföG-Empfänger können weiterhin befreit werden.

Außerdem: Nicht nur die Bahn, auch das Briefporto wird teuerer: 58 Cent kostet zukünftig ein Standardbrief, die anderen Preise bleiben gleich.

Trivialwissen: Die "Natur des Jahres 2013" steht schon fest: Die Forelle ist der "Fisch des Jahres", das Leberblümchen die "Blume des Jahres", der Holzapfel der "Baum des Jahres" usw.

Was läuft im Kino?
Tom Cruise mimt mal wieder den blutüberströmten, gesetzlosen Helden: In "Jack Reacher" spielt er einen gleichnamigen Ex-Militärermittler, der seinen Erzfeind James Barr seit Jahren für Morde im Irak-Krieg einbuchten will. Doch als Barr wegen eines Massakers in Indiana festgenommen wird, bittet er auf einmal Reacher um Hilfe. Gemeinsam mit der Anwältin Helden (Rosamund Pike) deckt Reacher Stück für Stück ein riesiges Komplott auf - dabei knallt und scheppert es ordentlich, die Kritiker feiern den Film.
http://www.youtube.com/watch?v=nRClYA-QtiU

Unbedingt tun: Sich beim Spielen eines Gesellschaftsspiels wie "Trivial Pursuit" daran erinnern, warum man Gesellschaftsspiele eigentlich nie leiden konnte

Unbedingt lassen: Mit superhohen Erwartungen Silvester feiern. Endet immer damit, dass einer heult.

Entdeckung im Supermarkt: Ein letztes Mal Glühwein/Lebkuchenschnaps/Feuerzangenbowle - spätestens ab dem neuen Jahr kann man's dann nicht mehr ertragen.

Größte Elternsorge: "Muss es denn wirklich die Großkampfpackung mit Super-Böllern sein, wenn wir Silvester mal nicht zu Hause sind?"

Endlich vorbei: Weltuntergangsquatsch, Praxisgebühr und großflächig auch Studiengebühren - tschüss 2012!

Text: charlotte-haunhorst - Coverfoto: dpa

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