So wird die KW 19

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Wichtigster Tag: Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, es steht nichts Großes an. Der Montag vielleicht, weil da die Woche anfängt? Oder der Sonntag, weil sie da aufhört? Oder der Donnerstag, weil ich da zum Zahnarzt muss? Ich muss das wohl auf mich zukommen lassen.

Kulturelles Highlight: Am Mittwoch beginnt in München das diesjährige DOK.fest. Es dauert eine Woche und es gibt 140 Filme zu sehen – ich werde heillos überfordert sein! Vielleicht muss ich mich erstmal für eine der Kategorien entscheiden. Zum Beispiel für die "DOK.ego"-Reihe, mit Dokumentarfilmen, die einen Ich-Erzähler oder den Filmemacher selbst als Protagonisten haben. So was mag ich ja sehr. Gastland des DOK.fests ist übrigens (wie wohl gerade auf sämtlichen Festivals und Messen und so weiter) Brasilien. Und dazu gibt es natürlich auch eine eigene, spannende Film-Reihe.

Politisch interessiert mich...natürlich die Entwicklung in der Ukraine. Die OSZE-Beobachter sind jetzt zwar wieder frei, dafür werden die Ausschreitungen im Osten und Süden der Ukraine immer heftiger (im Newsblog kann man das mitverfolgen). Und was passiert eigentlich gerade auf der Krim? Die habe ich nach der Abspaltung und zwischen den ganzen Nachrichten aus den anderen Landesteilen etwas aus den Augen verloren.  Außerdem wird es Zeit, dass ich mich mal etwas intensiver mit den Programmen zur Europawahl beschäftige. Die ist zwar erst am 25. Mai, aber der Wahlkampf nimmt Fahrt auf und ich weiß noch viel zu wenig.

Kinogang? Irgendwas vom DOK.fest natürlich, aber ich weiß noch nicht genau was (weil, wie schon erwähnt: zu viel Auswahl!). Von den DOK.ego-Filmen klingt zum Beispiel "Belleville Baby" von der Schwedin Mia Engberg spannend. Sie war als Studentin in Paris, verliebte sich dort in den Drogendealer Vincent und erlebte mit ihm eine sehr intensive Zeit. Irgendwann ist er spurlos verschwunden – und ruft sie acht Jahre später wieder an. Gerade aus dem Gefängnis freigekommen, bittet er die mittlerweile mit zwei Kindern in Stockholm lebende Mia, sich mit ihm an die Zeit damals zu erinnern. Weil er glaubt, so einen besseren Teil von sich selbst wiederzufinden.

Wochenlektüre: Auf meinem Nachttisch liegt immer noch das erst zur Hälfte gelesene "Vor dem Fest" von Saša Stanišić gekauft, habe die erste Seite schon mal quergelesen und bin mir sehr, sehr sicher, dass ich es lieben werde.

 

Geht gut diese Woche: Sich jeden Tag freuen, dass endlich Mai ist. Und Maiglöckchen für den Küchentisch kaufen. Und Maibowle trinken (wobei, das eher nicht, mir zumindest schmeckt sie nicht.) Mai ist der beste Monat!

 

Geht gar nicht: Spargel. Okay, grüner vielleicht. Aber sonst echt nicht.

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