Tierliebhaber im Dschungel, auf der Bühne und im Zoo

Manchmal ist es besser, Dinge vorher zu wissen. Deshalb schreiben wir hier einmal die Woche auf, was wichtig wird. So wird die Woche ab dem 17. Januar:
charlotte-haunhorst

Das sagt ein Prominenter: “Ich bin neugierig, ich war Pfadfinder, ich war im Gefängnis und jetzt muss ich in den Dschungel.” Mathieu Carrière zeigt uns, wie das Dschungelcamp eine logische Konsequenz seines bisherigen Lebens ist.

Wichtige Termine: In Berlin startet am 21. Januar die 76. Grüne Woche. Eröffnet wird das Ganze von Verbraucherministerin Ilse Aigner. In Anbetracht des Dioxin-Skandals erfährt man hier unter dem Slogan "erlebe die Vielfalt" ja vielleicht auch einmal, was man überhaupt noch guten Gewissens essen darf.

Welche Alben erscheinen?
Wer von Duffys quakigem "well, well, well" die Nase voll hat: Adele - 21
Wenn man immer noch nicht alle Helden-Lieder auswenig kann: Wir sind Helden - Tausend wirre Worte (best of)
Das berühmte, angeblich wegweisende dritte Album: Cold War Kids - Mine is yours
 
TV-Erkenntnis: Dirk Bach war früher einmal ein ernstzunehmender Schauspieler. Seine erste Theaterrolle bekam er in dem Stück "Prometheus". Heute erinnert er allerdings mehr an ein Marzipantierchen auf einer quietschbunten Geburtstagstorte. Übrigens erzählte er mal in einem Interview, dass er von Kindesbeinen an nie seine eigenen Füße im Stehen habe sehen können. Bedauerlich irgendwie.

Default Bild

Illustration: Julia Schubert



Kino: Nina (Nathalie Portman) ist eine ehrgeizige und moralisch tadellose Balletttänzerin. Dies wird jedoch auf die Probe gestellt, als der Regiesseur die Doppelrolle des weißen und des schwarzen Schwans im Stück "Schwanensee" nicht an sie alleine vergibt, sondern die junge Tänzerin Lily (Mila Kunis) den schwarzen Konterpart spielen soll. Nina offenbart daraufhin ihre dunkle Seite - oder verliert sie einfach nur den Verstand?
Nathalie Portman steht dank des Films unter einem guten Stern: so gilt sie als heiße Anwärterin bei der diesjährigen Oscar-Verleihung und kann auch privat nicht klagen. Beim Filmdreh verliebte sie sich in den Tänzer Benjamin Millepied, von dem sie nun ihr erstes Kind erwartet.

Unbedingt machen: Mal wieder in den Zoo gehen. Wer nun das "die armen Tiere"-Argument liefert: "Schiffbruch mit Tiger" von Yann Martel lesen. Abgesehen davon werden die Tiere da sicher nicht mit Dioxin gefüttert.

Unbedingt lassen: Vorstellungsgespräche via Skype führen. Es ruckelt und man ist peinlich berührt, wenn der zukünftige Chef bereits das heimische Schlafzimmer kennt. Wenn's doch unbedingt sein muss: leere Bierflaschen und Teddys aus Kindertagen aus dem Sichtfeld räumen.

Entdeckung im Supermarkt: Zuckerwatte in der Dose schmeckt so eklig, wie es klingt. Kann aber notfalls noch zwischen die Zehen beim Nägel-lackieren gesteckt werden.

Wichtigstes politisches Thema: Die Proteste in Tunesien gehen weiter. Das Auswärtige Amt hat mittlerweile eine Reisewarnung ausgesprochen, 66 Menschen sind bisher ums Leben gekommen. Präsident Ben Ali hat bisher zumindest angeboten, nach Ende seiner Wahlperiode im Jahr 2014 nicht erneut zu kandidieren. Momentan sieht es nicht so aus, als würde dieses Zugeständnis den tausenden Demonstranten genügen.

Nummer 1 der Singlecharts: Black eyed peas: The time

Wichtigste Elternsorge: "Moderne Eltern erziehen ihre Kinder bilingual. Das kann ich mit mit meinem einen Semester in Lloret de mar auch."
 

Text: charlotte-haunhorst - Bild: dpa

  • teilen
  • schließen