Verhasste Mathematiker: So wird diese Woche

Manchmal ist es besser, die Dinge vorher zu wissen. Deshalb schreiben wir hier einmal die Woche auf, was wichtig wird. Heute die Woche ab dem 3. Oktober 2011.
charlotte-haunhorst

Satz der Woche auf jetzt.de: User monochromotisch weiß, warum er lockige Mädels mag: "Na heißt doch: "Und ewig lockt das Weib!" "Und ewig glatthaart das Weib!" hat einfach nicht soviel drive."

Wichtige Termine: Seit Montag werden wieder die diesjährigen Nobelpreisträger bekanntgegeben. Der Träger des besonders publikumsträchtigen Friedensnobelpreises wird am Freitag um 11 Uhr verkündet.

Nr. 1 der Singlecharts: Marlon Roudette - New Age

Welche Alben erscheinen?
1. Von der Ursprungsbesetzung ist bis auf Sängerin Amy Lee quasi niemand mehr übrig, ein neues Album gibt es trotzdem: Evanescence - Evanescence
2. Wird als "das erste App-Album der Welt" beworben. Ob das funktioniert? Björk - Biophilia
3. Da wird Norah Jones zur Background-Sängerin: Ryan Adams - Ashes & Fire

Was läuft im Kino?

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Illustration: Julia Schubert

Über Lars von Triers neuen Film "Melancholia" konnte bereits einiges lesen: Dass von Trier wegen Nazi-Äußerungen von den Filmfestspielen in Cannes ausgeschlossen wurde und Hauptdarstellerin Kirsten Dunst trotzdem mit der goldenen Palme auf dem Festival geehrt wurde. Und dass man in dem Film ihre Brüste zu sehen bekommt. Zeit, auch über Inhalte zu sprechen: Aus den zwei Perspektiven der Schwestern Justine (Dunst) und Claire (Charlotte Gainsbourg) schildert der Film den Umgang zweier sehr verschiedener Menschen mit dem herannahenden Weltuntergang.

Trivialwissen: Der Legende nach strich Alfred Nobel seine Idee eines Mathematik-Nobelpreises nachträglich aus dem Testament. Grund war angeblich, dass eine von ihm verehrte Frau ihn für einen Mathematikprofessor zurückwies und er darauf so verbittert war, dass er diesem Berufsstand nichts von seinem Erbe zukommen lassen wollte.

Mediale Erkenntnis: Schade, dass erst ein prominenter Talkmaster wie Günther Jauch des Weges kommen muss, damit unsere Bundeskanzlerin sich einmal lange, ausführlich und verständlich zu aktuellen Problemen äußert.

Hoffentlich bald vorbei: Furchtbare Wohnungssuchen zu Semesterbeginn. Aussagen wie "für eine private Gebühr von 1800 Euro empfehle ich Dich als Nachmieter" und 500 Euro Miete für eine Besenkammer sind unmoralisch.



Text: charlotte-haunhorst - Foto: Verleih

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