Wochenvorschau: Lesen und Katastrophen!

Ein Literaturfestival in Berlin, eine Libanonreise in Gedanken, ein Katastrophenfilm im Kino, und zwischendurch Hilfe spenden: Das ist die Woche von Mercedes Lauenstein.
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Wichtigster Tag: Für mich der Mittwoch. Denn da lese ich im Rahmen des Internationalen Literaturfestival Berlin bei der Veranstaltung „New German Voices“ aus meinem Buch vor. Mit dabei ist auch noch der Autor Jakob Nolte.

Kulturelles Highlight: Auf dem Internationalen Literaturfestival finden natürlich noch sehr viele andere Veranstaltungen statt. Ich würd mir zum Beispiel gern noch den Vortrag von Stefan Zweifel über Vergangenheit und Zukunft des Dadaismus ansehen. Und für alle, die in München sind: Die Evelyn Hofer Ausstellung in der Villa Stuck geht nur noch bis zum 20. September.

Kino: Jetzt suche ich seit Ewigkeiten einen Trailer zu High Rise, ein Film, der auf dem gleichnamigen Buch von J. G. Ballard aus dem Jahr 1975 basiert und von dem eskalierenden Sozialleben in einer Art Gated Community in einem Luxus-Wohnhochhaus Londons erzählt. Bin ich voll scharf drauf, weil Thema eh super, und Besetzung halt auch: Jeremy Irons, Elisabeth Moss, Sienna Miller etc. Finde aber nix. Und jetzt weiß ich auch, wieso. Der erscheint gar nicht im September 2015, sondern 2016. Hab mich irgendwo verlesen. Aber irgendwie auch ein bisschen magisch, sich auf einen Film zu freuen, der erst in einem Jahr erscheint.

Was bleibt an Alternativen? Fack ju Göhte 2 ja wohl nicht, da wird mir schon beim Filmplakat schlecht. Everest vielleicht? Cheesy Katastrophenfilme gehen natürlich immer, spektakuläre Kamerafahrten übers Hochgebirge auch, Jake Gyllenhal auch – na gut.

Soundtrack: Vor ein paar Tagen hat mir jemand über Ohrstöpsel Yasmine Hamdam gezeigt, in der U-Bahn, nur so zwischendurch und ich war sofort drin. Sofort auf Reisen.

Wochenlektüre: Ich les mal wieder sieben Bücher gleichzeitig und keins richtig, und erst recht kein neues, deshalb habe ich für ein etwas knackigeres Ergebnis mal kurz ne Umfrage in der Redaktion gemacht. Nadja ist zur Zeit Knausgaard-Fan (Sterben), und Jakob liest den neuen Franzen (Unschuld) und sagt jetzt schon: Wahnsinn! Unbedingte Empfehlung. Und das sogar, obwohl es sein allererstes Franzen-Buch ist. Gebe ich mal so weiter.

 

Geht gut diese Woche: Sich Zeit nehmen und helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Für München erfährt man das am besten auf der Facebookseite von Münchenistbunt, auf dem Twitteraccount von Münchenhilft und auf dem Twitterkanal der Polizei München.

 

Geht schlecht: Sich richtig anziehen. Nach soviel Sommer steht man plötzlich so unbeholfen vor dem Schrank, als hätte man es noch nie zuvor mit Temperaturen unter 23 Grad zu tun gehabt.

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