Ein Delfin-Baby schwimmt mutterlos in der Nähe des Strandes im südspanischen Mojácar. Als Urlauber es entdecken, rufen sie allerdings nicht den Tierschutzverein, sondern tummeln sich um das stressanfällige Tier, um damit Selfies zu machen. Dabei heben sie es immer wieder aus dem Wasser. Einige Kinder drücken dabei versehentlich das für den Sauerstoff benötige Blasloch zu.

Laut der Zeitung „ABC“ fand der Vorfall bereits vor einigen Tagen statt. Die zur Hilfe eilenden Retter konnten nur noch den Tod des Delfins feststellen. Demnach sei das Tier durch an Stress gestorben. Die Tierschutzorganisation „Equinac“ kritisierten, dass die Touristen so „besessen“ von den Bildern waren, ohne Rücksicht auf das Tier zu nehmen.

Das ist bereits der zweite Vorfall, bei dem ein Delfin-Baby durch Touristen gestorben ist. Anfang 2016 war ein Delfin-Baby in Argentinien umgekommen, weil ein Urlauber das Säugetier herumzeigte. Die Sonneneinstrahlung sowie der Wassermangel waren zu viel für den Delfin und er verendete noch am Strand.

mad

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