Als hätte Schweden in diesem Sommer mit Hitze, Dürre und gigantischen Waldbränden nicht schon genügend extremes Wetter erlebt, folgten am vergangenen Wochenende auch noch heftige Regenfälle. Obwohl die Feuerwehr sich wegen einiger andauernder Löscharbeiten sicherlich über etwas Regen gefreut hätte, waren die schieren Massen weniger hilfreich als ärgerlich. Sie führten vielerorts zu Überschwemmungen.

So auch in der schwedischen Stadt Uppsala. Dort stand das Wasser mancherorts so hoch, dass es Menschen bis über die Knie ging – unter anderem in der Unterführung am Hauptbahnhof.

So schwammen am Sonntag dutzende Schweden in der Bahnstation herum. Einige von ihnen waren mit Schwimmnudel, Luftmatratze oder sogar Taucherbrille und -flossen ausgerüstet.

So richtig Schwimmbad-sauber war das Wasser im Bahnhofspool zwar nicht, der Regen vermischte sich schließlich mit sämtlichem Bahnhofsschmutz. Abhalten ließen sich die Badenden davon aber offensichtlich nicht.

Am späten Sonntagabend hatte der ganze Spaß aber schon wieder ein Ende: Das Wasser wurde abgepumpt, seit Montag läuft im Hauptbahnhof Uppsala wieder alles ganz normal.

lath

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