Gestrandeter Vater treibt Tochter im ersten Uni-Kurs in den Wahnsinn

Für alle Unbeteiligten ist das vor allem eines: Sehr, sehr lustig. Der Tweet darüber macht die beiden berühmt.

Eigentlich wollte Kerubo Anassis Vater Enock Anassi ihr nur beim Umzug nach New York helfen, wo sie ihr neues Studium beginnen sollte. Am Tag seiner geplanten Abreise machte der Hurrikan Harvey diese allerdings unmöglich: Weil die Familie in Houston, Texas lebt, wurde der Rückflug dorthin auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben. Enock ist also in New York gestrandet.

So weit noch nicht besonders lustig. Komisch wird die Geschichte erst ab dem Zeitpunkt, zu dem Enock entscheidet, seine Tochter zu ihrem ersten Kurs zu begleiten – und sie dabei auf eigentlich niedliche Art und Weise fürchterlich zu blamieren.

Denn wie viele Väter nun mal so sind, konnte er sich nicht verkneifen, den gesamten Unterricht zu dokumentieren. Er setzte sich dafür auf einen Platz ganz in der Nähe seiner Tochter, machte Selfies, auf denen beide zu sehen sind – sogar hörbar mit dem "Schnappschussgeräusch" –, und schickte sie an die ganze Familie.

Ein Auszug aus der Familien-Konversation.

Foto: Screenshot/Omete Anassi

Das Witzigste an der ganzen Angelegenheit ist die Reaktion von Kerubo, der die Sache scheinbar unendlich peinlich ist: "Bitte, geh, bevor wir anfangen", antwortet sie auf die Nachrichten ihres Vaters im Familien-Chat. "Geh", fleht sie nochmal, als er offensichtlich immer noch nicht verschwunden ist. Danach bittet sie schließlich noch ihre Mutter: "Mama, komm und hol ihn ab!" Nachdem nur (digital in ein "Hahaha" verpacktes) Gelächter auf ihre Nachrichten folgt, schreibt sie noch einmal: "Ernsthaft, er muss jetzt gehen! Er ist für die Einführung geblieben und hat einen Lehrplan!"   

Kerubos Bruder Omete Anassi teilte die Konversation schließlich auf Twitter – und machte Schwester und Vater damit berühmt: Der Tweet wurde inzwischen schon über 150.000 Mal favorisiert und mehr als 45.000 Mal retweeted.

Einige User können sich mit der Geschichte identifizieren: Entweder weil ihre Eltern gerade auch wegen des Hurrikans bei ihnen gestrandet sind oder aber, weil sie sich gut vorstellen können, dass ihr Vater das Gleiche tun würde. Andere finden die Aktion einfach nur urkomisch.

Vater und Tochter haben deshalb inzwischen wohl schon mehr Zeit in Radio- und Fernsehstudios verbracht als in der Uni, in der alles begann.

Bei all dem Lob für ihren Vater kann sich Kerubo dann vielleicht auch wieder entspannen – obwohl er sich immer noch in New York befindet. Man darf also gespannt sein, ob Enock noch mehr lustige Selfies vom Campus in die Welt sendet.

lath  

 

 

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